Kerwevergnügen sichtlich genossen

Wallhalben. Das Rad der Zeit ist meist nicht mehr zurückzudrehen. Vielerorts ist der Brauch des Kerwefeierns schon ganz in Vergessenheit geraten. In Wallhalben wird zumindest in den Familien und auf dem Käthe-Dassler-Platz direkt hinter dem Ludwig-Katz-Haus zünftig die Kerwe gefeiert

Wallhalben. Das Rad der Zeit ist meist nicht mehr zurückzudrehen. Vielerorts ist der Brauch des Kerwefeierns schon ganz in Vergessenheit geraten. In Wallhalben wird zumindest in den Familien und auf dem Käthe-Dassler-Platz direkt hinter dem Ludwig-Katz-Haus zünftig die Kerwe gefeiert. Dass dieses Jahr das Wetter nicht mitspielte, war weniger schön, doch verdrießen konnte Petrus den Feiernden die Festfreude keineswegs. Die Jahre, wo noch Straußmädels und Straußbuben für einen Kerwezauber sorgten, sind in der Gemeinde schon lange passé. Ihr Fehlen wird allgemein bedauert, doch möchte niemand auf das schöne Fest verzichten. Der gestrige Kerwesonntag war dafür ein guter Beweis. Alle Altersgruppen kamen auf ihre Kosten. Während sich die Kinder und Jugendlichen auf den Fahrgeschäften vergnügten, genossen die Erwachsenen auf dem Festplatz bei Speisen und Getränken den Rummel. In Scharen strömten die Kerwebesucher zum Festplatz hinter dem Ludwig-Katz-Haus. Alle genossen sie das Kerwevergnügen sichtlich. Daran änderte auch das wenig einladende Wetter nichts. Denn von herrlichem Spätsommerhimmel war nichts zu sehen, von angenehmen Temperaturen nichts zu fühlen. Regenkleidung und Schirme bestimmten vielmehr das Geschehen auf dem Festplatz mit. Dennoch, überall ging mächtig die Post ab. Für die Kleinen das Kinderkarussell und für die Jugendlichen war die Boxbahn beliebter Treff. Da kamen unter den älteren Besucher Erinnerungen an frühere Kerwejahre auf. Die Kerwe in Wallhalben ist anders, aber sie lebt. cos