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Katholische Frauen setzen sich für Geselligkeit, aber auch politisch ein

Katholische Frauen setzen sich für Geselligkeit, aber auch politisch ein

Um das Leben in der Gemeinde aufrechtzuerhalten, gibt es viel zu tun. In der katholischen Gemeinde St. Laurentius in Contwig packen die örtlichen kfd-Frauen kräftig mit an und leisten somit einen Beitrag an der Gemeinschaft. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands ist ein Zusammenschluss von Frauen , die als Einzelne wie in Gemeinschaft ihre Verantwortung und Aufgaben in Bereich von Familie, Beruf, Kirche und Gesellschaft zu übernehmen bereit sind, wie die kfd-Frauen selbst erklären. Als Frauenverband ermöglichen sie eine Interessenvertretung für Frauen und setzen sich für deren Belange in Kirche, Politik und Gesellschaft ein.

In Contwig gibt es die kfd-Frauen seit 1980. Seit dieser Zeit ist Erika Ehrmann Leiterin des 150 Frauen starken Ortsverbandes. Gemeinsam mit den anderen Frauen und den zusammengestellten Teams gestalten sie beispielsweise die Gottesdienste mit, unterstützen auch finanziell, wenn in der Kirchengemeinde etwas benötigt wird, gestalten die monatliche Frauenmesse und organisieren das monatliche Frauenfrühstück, denn die Frauen wissen: "Wenn es hinterher was gibt, ist das immer gut", erklärt Erika Ehrmann mit einem Augenzwinkern. Doch neben der Unterstützung der kirchlichen Arbeit steht auch die Freizeitgestaltung und die Bildung der Frauen auf dem Plan der kfd-Frauen. So gibt es einen Jahresausflug, Abendspaziergang mit Einkehr, Mehrtagesfahrten, die in der Vergangenheit beispielsweise nach Monaco oder Capri führten, Bildungsseminare, Gesundheitsseminare wie Wissenswertes über die Säurebasis des Körpers, Kochkurse oder auch Vorträge, wie der Besuch einer Mundartdichterin. Daneben übernehmen die Frauen den Besuchsdienst für neu zugezogene oder die Gratulationen bei Taufe, Hochzeit oder Geburtstagen. Daneben verfolgen die Frauen auch wichtige politische Ziele, wie mehr Rente für Frauen oder die Möglichkeit, dass auch Frauen in der katholischen Kirche wenigstens Diakoninnen werden dürfen.

Um all das zu stemmen, sind engagierte Frauen nötig. Irgendwann will Erika Ehrmann auch ihr Amt ablegen können, dafür wünscht sie sich am liebsten einen fließenden Übergang und hofft auf weitere junge Mitglieder. "Ich will, dass es weitergeht", lautet ihr Wunsch für die kfd St. Laurentius Contwig .