Kameraden feiern gemeinsam

Der Förderkreis der Feuerwehr Rosenkopf veranstaltete am Wochenende ein Sommerfest. Viele Besucher kamen von den umliegenden Wehren, aber auch die Rosenkopfer Bevölkerung nahm regen Anteil. Die Einnahmen des Festes fließen in die Vereinsarbeit.

Die Stützpunktführung der Freiwilligen Feuerwehr Rosenkopf hat sich verjüngt. Wehrführer ist Tim Fuhrmann, stellvertretender Wehrführer Moritz Lang. Veranstalter des Sommerfestes am vergangenen Wochenende war der Förderkreis der Feuerwehr - in gleicher Vorstandsbesetzung. "Der Reinerlös des Festes fließt in die Vereinsarbeit ein", wird betont. So steht als größeres Ereignis der Anbau eines Umkleideraumes für die Mannschaft an. Den Rohbau erstellt eine Firma. "Den Innenausbau übernehmen wir selbst in Eigenregie, Fachleute sind unter uns. So können wir die Kosten in Grenzen halten", heißt es vom Vorstand. Nachwuchssorgen plagen die Feuerwehr. "So haben wir keine eigene Jugendabteilung mehr, die Rosenkopfer Jugend bildet mit den Bechhofer Jugendlichen eine gemeinsame Abteilung in Bechhofen".

Rosenkopf besitzt nur ein altes, aber voll funktionsfähiges Tragkraftspritzenfahrzeug aus dem Jahr 1991. Bei Einsätzen wirken immer mehrere Stützpunktwehren zusammen, so dass sich die Funktionalität potenziert.

Das Sommerfest fand im Dorfgemeinschaftshaus (DGH) statt, in dem auch der Stützpunkt eingerichtet ist. Der leichte Regen war also kein Problem.

Jeden Freitagabend ist ein Kameradschaftstreffen, alle zwei Wochen finden praktische Übungen statt, Theorie steht mittwochs auf dem Programm. Jährlich finden Atemschutzübungen statt. "Unsere neuste Errungenschaft ist die Instandsetzung der Sirenenanlage auf dem DGH", berichtet der Wehrführer mit einigem Stolz. Sie war zehn Jahre und länger außer Funktion. "Eine gestrige Übung verlief erfolgreich". Mit den verschiedenen Alarmen wird die Bevölkerung in nächster Zeit bekannt gemacht.

Das Sommerfest wurde von verschiedenen umliegenden Wehren besucht, die Feuerwehrleute kennen sich gut und sind zumeist miteinander befreundet. Die Kameradschaft untereinander ist ausgesprochen stark. Denn nur ein Team, in dem jeder sich blind auf den anderen verlassen kann, kann optimale Arbeit leisten. Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen und können mitunter die Belastbarkeit des Einzelnen hart fordern. Das Sommerfest dient so auch der Festigung des Zusammenhalts untereinander. Die Rosenkopfer besuchen gern das Fest ihrer Feuerwehr, sie fühlen sich bei ihr einfach gut aufgehoben.