Käshofer planen zügigen Baustart

Käshofen. Noch wisse er offiziell nichts. Bürgermeister Karl Hoffmann zeigt ein spitzbübisches Lächeln und wird nur im Tonfall ernster, wenn er über die bewilligten 110 500 Euro aus Mainz (wir berichteten) für den Generationenplatz spricht. Hoffmann: "Der schriftliche Bescheid steht noch aus

Käshofen. Noch wisse er offiziell nichts. Bürgermeister Karl Hoffmann zeigt ein spitzbübisches Lächeln und wird nur im Tonfall ernster, wenn er über die bewilligten 110 500 Euro aus Mainz (wir berichteten) für den Generationenplatz spricht. Hoffmann: "Der schriftliche Bescheid steht noch aus. Die Verwaltung hat noch nichts in Händen und eine Kopie des Bewilligungsbescheides liegt mir im Augenblick nicht vor. Wenn aber die Presse den Innenminister Karl Peter Bruch, der ja unseren Ort und die Bürger kennt, in der Öffentlichkeit über die Bewilligung spricht, dann wird uns dieser Bescheid sicher in den nächsten Tagen auch zugehen." Die Käshofer wollen schnell die Planung absegnen, Genehmigungen einholen und loslegen. "Es ist ohnehin schwierig nach einer derart langen Wartezeit wieder den notwendigen Biss für das Vorhaben zu bekommen. Aber die Gemeinde steht insbesondere bei den Kindern und Jugendlichen im Wort. Den Bolzplatz beim Generationenplatz haben wir schon lange versprochen und dieses Versprechen wird die Gemeinde auch einlösen." Am südlichen Ortsrand von Käshofen soll die große Freizeitanlage entstehen. Eine für Jung und Alt, Groß und Klein. Nicht umsonst trägt das Projekt den Namen "Generationenplatz". Geboren wurde die Idee in der Dorfmoderation. Bürger, gleich welchen Alters, konnten frei ihre Meinung sagen. Ideen reiften, Projekte wurden geboren. Der künftige Platz am tiefsten Punkt der Dorflage ist eine solche Maßnahme. Nicht erst seit gestern steht die Realisierung eines Bolzplatzes auf der örtlichen Wunschliste. Schon lange ist dieser am Ortsrand unterhalb der Gärten im Gespräch. Zum Bolzplatz gesellten sich nach Debatten in der Dorfmoderation noch eine Basketballanlage, ein Matschplatz für die ganz Kleinen, ein Bereich zum Plauschen für Mütter, Väter und ältere Dorfbewohner. Ein zentraler Punkt in der Gesamtanlage soll einmal der alte Dorfbrunnen werden, den die Bürger schon mal aus einem Berg Unrat im wahrsten Sinne des Wortes ausgebuddelt haben. In den kommenden Wochen wird Dorfplaner Hans-Jürgen Wolf die Planung ausarbeiten und mit Sicherheit wird noch dieses Jahr an der Verwirklichung gewerkelt. Denn Eigenleistung ist ein Teil der Finanzierung. "Die Helfer stehen parat, wir könnten morgen schon loslegen", sagt Karl Hoffmann.