Käshofener Wehr feierte zünftig

In Käshofen feierte die Feuerwehr ihr traditionelles Fest, das wie immer gut besucht war. Neben Speis und Trank stand auch Information auf dem Programm. Die Besucher konnten die Fahrzeuge der Wehr besichtigen.

Noch, so gegen 18 Uhr, war es ruhig bei der Käshofener Feuerwehr. Doch man war natürlich gerüstet auf großen Ansturm. Der TLF 8/18 stand frisch geputzt im Hof, zur Besichtigung frei, das Feuerwehr-Team blieb auf Fragen keine Antwort schuldig. Wehrführer Andreas Schumacher war noch unterwegs, sein Stellvertreter Philip Bäcker war zur Stelle.

Und Egon Gilbert war gekommen, jetzt im Ruhestand, aber ehemaliger Wehrführer und stellvertretender Wehrleiter der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land. Über 35 Jahre war er bei der Feuerwehr ehrenamtlich tätig. Er hält sich aber jetzt aus allem raus, will die "Neuen" ihre Sache machen lassen. "Ich gehe auch nicht mehr zu den wöchentlichen Treffen der Mannschaft, bei denen geübt und Geselligkeit gepflegt wird. Wenn ich aber mal gebraucht werde, bin ich natürlich dabei", sagt er im Gespräch. Das gegenwärtige Team der Löscheinheit der VG Zweibrücken-Land besteht aus 25 Freiwilligen, darunter vier Jugendlichen.

Jürgen Heim, früher stellvertretender Wehrführer, sagt: "Im Durchschnitt gesehen fahren wir im Jahr 20 bis 25 Einsätze. Und zwar nie allein, die Mannschaft von Bechhofen wird immer gleichzeitig aktiviert". Neben dem TLF steht der Einheit noch ein MTW, ein Mannschaftstransportwagen samt einer Rettungsschere und einem Spreizer, zur Verfügung. Und vorhanden ist noch eine einsatzfähige, von Hand zu betreibende Feuerlöschpumpe aus dem Jahr 1912, die von einem Pferdefuhrwerk gezogen werden konnte. Zu den französischen Nachbarn in Bettviller bestehen freundschaftliche Beziehungen, "am Barbaratag im Dezember sind einige von uns immer dabei", heißt es.

Das Feuerwehrfest war eine gelungene informative und gut besuchte Veranstaltung. Die Käshofener können unbesorgt schlafen, im Notfall einfach die Feuerwehr rufen!