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K 76 in Reifenberg zwei Wochen gesperrt

Reifenberg : K 76 für zwei Wochen gesperrt

Reifenbergs Bürgermeister warnt Autofahrer eindringlich vor der Benutzung illegaler Schleichwege.

Wegen der laufenden Ausbauarbeiten innerhalb der Ortsdurchfahrt von Reifenberg ist jetzt eine Totalsperrung der Kreisstraße 76 für die Dauer von 14 Tagen in Richtung Maßweiler notwendig. Bisher konnte der Verkehr für Personenkraftwagen und Krafträder mittels Ampelregelung offen gehalten werden. Die Ausbauarbeiten lassen das aber für die geplante Sperrzeit nicht mehr zu. Ortsbürgermeister Pirmin Zimmer sorgt sich allerdings um die weiterhin uneinsichtigen Verkehrsteilnehmer, welche dann landwirtschaftliche Wirtschaftswege als Umleitungsstrecke in Richtung Maßweiler/Schmitshausen nutzen.

„Diese Wege für den öffentlichen Verkehr zu nutzen ist ein absolutes no go“, stellt Ortsbürgermeister Zimmer fest und nennt dafür Gründ aus jüngster Vergangenheit. Da sei es mehrfach zu sogenannten „Beinahe-Unfällen“ mit landwirtschaftlichen Großmaschinen und sogar Fußgängern auf diesen Wegen gekommen.

„Eine Benutzung außerhalb der Landwirtschaft oder speziellen Anlässen, wie etwa Trauungen im beliebten Kapellchen von Reifenberg, verstößt ganz einfach gegen das Gesetz“, stellt Pirmin Zimmer fest und hofft auf die Einsicht der Verkehrsteilnehmer. Dieser „Schleichweg zum Kapellchen“ vom Ort aus und dann weiter in Richtung Maßweiler oder Schmitshausen sei jetzt noch verlockender, weil von der Nachbargemeinde, in deren Baulast dieser Weg zumindest in einem bestimmten Bereich liegt, nunmehr ein großes Teilstück fest geschottert wurde. Die Schutzpolizeinspektion wisse um die Situation und werde deshalb auch in den kommenden zwei Wochen diesen Teilbereich besonders oft und aufmerksam „unter die Lupe nehmen“. Die Umleitungs-Strecke nach Schmitshausen oder Maßweiler führt über Battweiler oder den Stockbornerhof und die müsse von allen Verkehrsteilnehmern beachtet werden. 

Durch die Schlechtwetterzeit im Frühjahr seien wichtige Arbeitstage verloren gegangen. Allerdings sei die Firma Wust mit ihren Arbeitern weiterhin bestrebt, die verblieben Strecke innerhalb der Ortsdurchfahrt möglichst zeitnah abschließen zu können. „Vieles wird davon abhängen, wie lange jetzt noch in den Spätherbsttagen und dann vielleicht im Winter gearbeitet werden kann. Allgemein bin ich allerdings mit den Ausführungsarbeiten sehr zufrieden. Insbesondere das Verhältnis zwischen den tätigen Straßenbauern und den Anliegern ist weiterhin bestens. Die Bauarbeiter tragen dafür Sorge, dass die Abfalltonnen und gelben Säcke zu den vorgesehenen Abholpunkten gebracht werden. Notwendig ist jedoch eine lesbare Kennzeichnung der schwarzen und braunen Tonnengefäße mit der jeweiligen Hausnummer. Der Name hilft dabei wenig!“