Jörg Juner tritt in Wallhalben an

Weselberg. Der 44-jährige Industriemeister und Pilotmann bei den Kaiserslauterer Opelwerken für Motorenwiederaufbereitung, Jörg Juner (Foto: cos) aus Weselberg, stellt sich für den SPD-Gemeindeverband Wallhalben der vermutlichen Wahl zum Verbandsbürgermeister am 30. Oktober dieses Jahres

Weselberg. Der 44-jährige Industriemeister und Pilotmann bei den Kaiserslauterer Opelwerken für Motorenwiederaufbereitung, Jörg Juner (Foto: cos) aus Weselberg, stellt sich für den SPD-Gemeindeverband Wallhalben der vermutlichen Wahl zum Verbandsbürgermeister am 30. Oktober dieses Jahres. Einstimmig haben die Sozialdemokraten bei ihrer Zusammenkunft am Wochenende in Saalstadt dem Bewerber das Vertrauen ausgesprochen.Die Genossen des Ortsvereins Wallhalben haben Jörg Juner als Herausforderer des jetzigen Amtsinhabers Berthold Martin vorgeschlagen. Juner: "Die Wahl mit nur einem Kandidaten stellt aus unserer demokratischen Sicht keine repräsentative Wahl dar. Auch wissen wir, welche Verantwortung wir übernehmen werden, wenn die Wähler aus der Verbandsgemeinde Wallhalben der SPD und mir das Vertrauen schenken." In einem ersten Statement nach seiner Wahl stellt der Weselberger für die SPD fest, dass der SPD-Gemeindeverband Wallhalben in seiner Gesamtheit deutlich gemacht hat, dass auch die Sozialdemokraten für den Erhalt der Verbandsgemeinde Wallhalben stehen. Jörg Juner: "Das haben wir stets bei den Abstimmungen deutlich gemacht. Völlig unabhängig, wie einzelne Genossen möglicherweise in dieser Frage stehen." In diesem Zusammenhang verweist der Weselberger auf das direkte Schreiben des SPD-Gemeindeverbandes an den Ministerpräsidenten Kurt Beck. "Wir haben darin unsere Bedenken und unsere Position in der Frage der Kommunalreform deutlich gemacht." Heftige Vorwürfe gingen allerdings schon an diesem Abend an die Adresse des Amtsinhabers und erneuten FWG-Kandidaten. "Wir haben nicht erst seit jetzt den Eindruck, dass es dem Amtsinhaber nur noch darum geht, sich selbst für die Zukunft zu positionieren und sich den Auslauf seines Arbeitslebens zu versüßen." cos