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Interessenten stehen Schlange bei der Contwiger Gesamtschule

Interessenten stehen Schlange bei der Contwiger Gesamtschule

Contwig. Weil schon das letzte Mal viele Leute da waren, hatte die Integrierte Gesamtschule (IGS) Contwig diesmal die Zahl der Beratungsstellen von drei auf acht erhöht - doch der Ansturm übertraf erneut alle Erwartungen. Einige meldeten ihr Kind gleich an. "Jung, modern-innovativ", so beschreibt sich die IGS Contwig

Contwig. Weil schon das letzte Mal viele Leute da waren, hatte die Integrierte Gesamtschule (IGS) Contwig diesmal die Zahl der Beratungsstellen von drei auf acht erhöht - doch der Ansturm übertraf erneut alle Erwartungen. Einige meldeten ihr Kind gleich an. "Jung, modern-innovativ", so beschreibt sich die IGS Contwig. Den Beweis versuchten Schüler und Lehrer unter Beweis zu stellen. Überall sahen die Besucher, egal ob bei Arbeiten in den Klassenräumen oder auf den Fluren des Gebäudes, engagierte Fünft- und Sechstklässer. Die einen verkauften selbst zubereiteten Fruchtsäfte oder Obst und Käsespieße, andere halfen Besuchern bei der Orientierung. Bei Arbeitslehre-Technik-Lehrer Werner Rob bauten die Schüler eine Holzuhr und zeigten, welch gute Ausrüstung der Werkstättenbereich hat und dass neben der Kopfarbeit auch die Fingerfertigkeit gefördert wird. Im Übrigen glänzten die meisten Unterrichtsräume mit einem technisch sehr hohen Stand. Zum Beispiel die "Digitalen Whiteboards", elektronische Tafeln, die interaktive Arbeit erleichtern. "Hier hat sich soviel verändert, seit ich die Schule vor fünf Jahren verlassen habe", staunte Dominik Deutschmann aus Contwig. "Vor allem im technischen Bereich, was ich wichtig finde, denn so werden die Kinder möglichst früh an das neue Zeitalter herangeführt", so der Ex-Schüler.Auch Förderschwerpunkte wie die Sportklasse wurden vorgestellt. Neben der Begabungsförderung und der Netzwerkschule für Gesundheit hat sich die Bildungsstätte dem Thema "Inklusion" verschrieben. Bei diesem Projekt passe sich das Schulsystem an die Bedürfnisse jedes einzelnen Schülers, sei es zur Förderung von Begabungen oder bei Behinderungen, an und nicht umgekehrt. Alles in allem präsentierte sich die IGS als eine Bildungsstätte, die nicht nur von Contwigern genutzt werde, sondern ebenso eine attraktive Alternative für Auswärtige bildet. Stufenleiter Marc Roos bemerkte zusätzlich, dass viele Eltern die Schuluniform an der IGS begrüßten. Das sei ein weiterer, wenn auch kleiner, Faktor bei der Schulauswahl. mw