In Sachen Spielspaß wird's ernst

Winterbach. Im Gespräch ist der Spielpark bereits seit Jahren. Einen Generalplan haben die Ratsmitglieder auch schon lange verabschiedet. Selbst an der Finanzierung des Vorhabens würde die Sache nicht scheitern, weil Winterbach zu den wenigen Orten zählt, die noch etwas auf der hohen Kante liegen haben. Dennoch dümpelt die Sache vor sich hin

Winterbach. Im Gespräch ist der Spielpark bereits seit Jahren. Einen Generalplan haben die Ratsmitglieder auch schon lange verabschiedet. Selbst an der Finanzierung des Vorhabens würde die Sache nicht scheitern, weil Winterbach zu den wenigen Orten zählt, die noch etwas auf der hohen Kante liegen haben. Dennoch dümpelt die Sache vor sich hin. Das soll sich jetzt ändern, geht es nach Ortsbürgermeister Willi Schwarz. Der möchte zusammen mit dem Rat die Umsetzung forcieren."Wir kommen mit dem Vorhaben seit langem einfach nicht zu Potte. Das muss sich ändern. Sonst könnte ja die Bevölkerung meinen, wir hätten manches von unseren Plänen abgeschrieben", stellt Ortsbürgermeister Willi Schwarz im Gespräch mit dem Merkur fest. Dabei ist die Zwischenbilanz nicht schlecht, konnte beispielsweise der Bereich für die Kleinkinder so gut wie fertiggestellt werden. Eine große Vogelnestschaukel ist aufgebaut, Kinderwippe, Sandkasten und andere kleinkindgerechte Spielmöglichkeiten sind teils mit viel Eigenleistung aufgebaut worden. Nachholbedarf besteht allerdings noch im Bereich für die Jugend und Erwachsenen. "Das Basketballfeld ist fertig, die Spielkörbe stehen. Der Platz zum Boggiaspiel steht fest." Entlang dem Winterbach, der auf der östlichen Seite des künftigen Spielparks als kleines Rinnsal verläuft, soll eine BMX-Bahn angelegt werden. Nicht ebenerdig, sondern mit kleineren Hügeln und Vertiefungen. Bei einem Ortstermin habe der Vertreter der Regionalstelle der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd in Kaiserslautern zugestanden, dass diese Bahnstrecke gebaut werden kann. In einer modifizierten Form, weil Gewässerrecht beachtet werden muss. "Die Ortsbeigeordneten stimmen mir zu, dass wir in der Sache jetzt einfach vorankommen müssen", stellt Schwarz fest und will mit dem Vorhaben bald den Rat konfrontieren und im noch zu verabschiedenden Haushalt Mittel für das Projekt vorsehen.

So unbefriedigend auch der zeitliche Fortgang des Vorhabens ist, Willi Schwarz kann unter dem Strich der Sache auch was Positives abgewinnen. "Inzwischen ist noch der eine oder andere Gestaltungsaspekt hinzugekommen. Manches ist dabei, was durchaus interessant ist", deutet er an. "Doch darüber habe ich mit dem Rat noch nicht sprechen können, deshalb will ich im Augenblick auch noch nicht die Katze aus dem Sack lassen, ohne in eine große Geheimniskrämerei zu verfallen. Das Element Wasser spielt dabei allerdings eine Rolle, soviel kann ich schon mal verraten." "Wir kommen nicht zu Potte. Das muss

sich ändern."

Willi Schwarz