IGS Contwig „Jetzt ist lebenslanges Lernen gefordert“

Contwig · Am Freitag hat die IGS Contwig ihre Abgänger verabschiedet.

Die Absolventen der neunten und zehnten Klassen an der IGS Contwig.

Die Absolventen der neunten und zehnten Klassen an der IGS Contwig.

Foto: Susanne Lilischkis

Die Integrierte Gesamtschule Contwig (IGS) hatte am vergangenen Freitag zur Abschlussfeier der 9. und 10. Klassen in Schuljahr 2023/2024 eingeladen. Wegen eines Wasser- und Brandschadens an der schuleigenen Halle musste die Veranstaltung in die Turnhalle der VT Contwig verlegt werden. Dafür bedankte sich Schulleiter Thomas Höchst bei den Turnern.

In seiner Rede bezog er sich auf ein Zitat von Benjamin Franklin: „Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen.“ Mit Blick in die Zukunft hoffte er, dass sich die Investitionen, die Eltern und Lehrer in die Schüler getätigt haben, einmal Zinsen bringen werden. Auf dem Lebensweg der Schülerinnen und Schüler habe es viele Gemeinsamkeiten gegeben, fuhr er fort, das habe mit der Grundschule begonnen – dem Einstieg in den Ernst des Lebens. Die erste Schultüte und die Aufregung und Neugier, neue Erfahrungen und neue Freunde, das alles hätte diese Zeit geprägt. Schließlich sei man dann, nach der Grundschulzeit, in die IGS Contwig gekommen. „Man musste sich wieder an eine neue Umgebung gewöhnen und es kamen neue Fächer hinzu“, resümierte Höchst.

Er lobte das Kurssystem, das an der IGS mit dem Beginn der siebten Klasse einsetzt: „Es lässt den Schülern alle Möglichkeiten offen, denn die Einkursung kann immer verändert werden, je nach Leistungsbereitschaft. Man muss sich nicht zu früh auf einen Schulabschluss festlegen.“

Für den Schulleiter bedeutet das Abschlusszeugnis kein Ende, sondern vielmehr einen Neubeginn: „Jetzt ist lebenslanges Lernen gefordert.“ In Vertretung des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, Björn Bernhard, trat anschließend Contwigs Ortsbürgermeisterin Nadine Brinette ans Mikrofon. Auch sie sprach vom Ernst des Lebens, der nun beginne und erinnerte an die Mühsal der Schulzeit mit Hausaufgaben, Mathearbeiten, Vokabeltests und dem viel zu frühen Aufstehen. „Jetzt geht es ins eigene Leben mit deutlich mehr Verantwortung für Euch selbst“, sagte sie und sie wünschte den Absolventinnen und Absolventen, dass sie eine berufliche Perspektive finden mögen, die sie alle begeistert. An die Eltern richtete sie folgende Worte: „Auch Ihre Rolle verändert sich, doch Sie als Familie werden immer noch gebraucht für Beratung und Unterstützung.“

Der zweite Kreisbeigeordnete Peter Sammel sprach vom Potenzial, das er hier in dieser Halle zu erkennen meinte. Er gab den Schülern mit auf den Weg: „Geht Euren eigenen Weg, geht hinaus in die Welt und sammelt Eure Erfahrungen. Und dann kommt gerne wieder hierher zurück.“ Nach einer Tanzeinlage der Schüler wurden die Zeugnisse vergeben.

Ehrungen für besondere Leistungen erhielten Kira Dubynska für den besten Abschluss Berufsreife. Für den besten Sekundarabschluss I wurde Maya Hinkel ausgezeichnet. Sie erhielt auch den Sozialpreis für vorbildliches Verhalten.