1. Pfälzischer Merkur
  2. Zweibrücken-Land

IG Metall erwartet tausende Streikende

IG Metall erwartet tausende Streikende

Zweibrücken. Der Zuspruch der Arbeitnehmer zu der heute Vormittag in Erstweiler stattfindenden Zentralkundgebung der IGMetall scheint größer als zunächst erwartet

Zweibrücken. Der Zuspruch der Arbeitnehmer zu der heute Vormittag in Erstweiler stattfindenden Zentralkundgebung der IGMetall scheint größer als zunächst erwartet. Hatte Gewerkschaftssekretär Ralf Cavelius am Montag noch gegenüber dem Pfälzischen Merkur von 50 Bussen mit Streikteilnehmern aus Homburg gesprochen, die gemeinsam mit ihren Zweibrücker Kollegen vor der Gaststätte "Zum Beisl" für acht Prozent mehr Lohn und Gehalt demonstrieren wollen, so hat die Gewerkschaft nach seinen Worten mittlerweile bereits 60 Busse gechartert. "Mehr haben wir nicht bekommen", bedauerte er gestern. Die Gewerkschaft sei aber dabei, Fahrgemeinschaften für die Kollegen zu organisieren, die nicht mehr in die Busse passen. Aus diesem Grund rechnet Cavelius auch damit, dass die von der IGMetall zunächst geschätzte Teilnehmerzahl von 3000 Menschen noch um einiges überschritten wird.Die auswärtigen Streikenden sollen zu ihren Zweibrücker Kollegen ans John-Deere-Werk, zu Pallmann und ans Hauptwerk von Terex-Demag in der Dinglerstraße gebracht werden. Von dort aus sollen ab 10.15 Uhr insgesamt drei Protestzüge mit jeweils über 1000 Streikenden in Richtung "Beisl" starten. Dabei werden die Wolfsloch-, Lanz- und Homburger Straße, der Kreisel am Kino und die Autobrücke von Bubenhausen nach Ernstweiler zeitweise gesperrt. Die Dinglerstraße wird wegen der Veranstaltung zwischen der Ernstweiler Christuskirche und der Einmündung in die Bismarckstraße von zehn bis zwölf Uhr komplett gesperrt. Neben der Polizei ist auch der Ordnungsdienst der Stadt Zweibrücken im Einsatz. Die Polizei bittet Autofahrer, das Gebiet weiträumig zu umfahren.

Bei der Zentralkundgebung am "Beisl" soll Armin Schild, der Leiter des IG-Metall-Bezirks Frankfurt, die Hauptrede halten, dessen Zuständigkeitsbereich die vier Bundesländer Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen und Thüringen umfasst.