Historama verzeichnet mehr Besucher

Hornbach. "Im vergangenen Jahr kamen rund 5500 Besucher ins Historama", stellt Hornbachs Bürgermeister Reiner Hohn fest. Gegenüber dem Jahr zuvor sind das 1500 Besucher mehr im multimedialen Museum in der früheren Benediktinerabtei

Hornbach. "Im vergangenen Jahr kamen rund 5500 Besucher ins Historama", stellt Hornbachs Bürgermeister Reiner Hohn fest. Gegenüber dem Jahr zuvor sind das 1500 Besucher mehr im multimedialen Museum in der früheren Benediktinerabtei. Insofern habe sich der Kooperationsvertrag zwischen der Stadt Hornbach als Eigentümer des Klosters, dem Kultur-Förderverein als Betreiber und dem Bezirksverband positiv ausgewirkt, erklärt Hohn.Genau vor einem Jahr unterschrieben der Vorsitzende des Bezirkstags, Theo Wieder, und der Stadtbürgermeister den Vertrag. Mit der Förderung durch den Bezirksverband (bis 35 000 Euro) sowie der Unterstützung vom Landkreis Südwestpfalz und der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land konnte das Historama seine Öffnungszeiten ausweiten. Für Hohn ist das erst der Beginn. Mit einem Prospekt und Internetauftritt soll das Museum noch weiter vermarktet werden.

Dabei setzt Hohn auch auf die Vernetzung mit anderen touristischen Einrichtungen. Zum Beispiel dem Biosphärenhaus in Fischbach, dem Schuhmuseum in Hauenstein, dem Dynamikum in Pirmasens oder den Zweibrücker Angeboten. Der Hornbacher Bürgermeister schaut auch über die Grenze. "Die Kooperation mit der Eschwiller Mühle funktioniert gut." So gebe es Besucher, die morgens in Hornbach im Museum sind und am Nachmittag im lothringischen Eschwiller und umgekehrt. Die "Vernetzung" der Museen und Einrichtungen der Region hatte Theo Wieder bei der Vertragsunterzeichnung besonders hervorgehoben.

Hohn möchte die angekündigten Workshops, Töpfern, Schnitzen und Federkielschreiben, im Historama noch intensivieren, um Geschichte "zu erleben". Im vergangenen Jahr nutzten zwei Schulklassen aus dem Landkreis das Angebot. sf