Herzogliche Stadtwurst ist ein Witz

StadtwurstHerzogliche Stadtwurst ist ein WitzZu "Ein Adelstitel für die Stadtwurst" (Merkur vom 4. Januar)Wenn ich etwas über die Zweibrücker Stadtwurst in der Zeitung lese, verdreht es mir schon in der Frühe den Magen und ich kann daher diese Wurst nicht essen

StadtwurstHerzogliche Stadtwurst ist ein WitzZu "Ein Adelstitel für die Stadtwurst" (Merkur vom 4. Januar)Wenn ich etwas über die Zweibrücker Stadtwurst in der Zeitung lese, verdreht es mir schon in der Frühe den Magen und ich kann daher diese Wurst nicht essen. Die Akteure der Proklamation der herzoglichen Stadtwurst machen sich langsam aber sicher in unserer Stadt zum Gespött, sie werden zum Hanswurst. Wenn ich etwas über die Stadtwurst lese, ergeht es mir wie Dieter Bohlen, der in der Fernsehsendung "Deutschland sucht den Superstar" gelegentlich ausflippt, wenn sich Kandidaten für das Spektakel melden, die gar nicht singen können. Bohlen, der Vieles gewöhnt ist, treibt es da die Zornesröte ins Gesicht, wenn er sich mit so viel Dummheit konfrontiert sieht. Dass bei der Proklamation des Adelstitels für die Stadtwurst die Stadtspitze nicht vertreten war, darf als weitsichtig interpretiert werden. Vielleicht hat der Stern von Bethlehem die Stadtspitze erleuchtet, indem sie einen anderen Weg eingeschlagen hat. Es wird höchste Zeit, dass mit dem Kasperltheater Schluss ist. Das einzig Positive an der Proklamation der Stadtwurst: Bedürftige bekamen kostenlos eine geadelte Wurst. Jürgen Heidenreich, Zweibrücken