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Heiligabend beginnt mit Schmücken des Baumes

Heiligabend beginnt mit Schmücken des Baumes

Zweibrücken. An Weihnachten rücken die Menschen in den Familien zusammen. Bei der Familie Butz aus der Johann-Schwebel-Straße 18 in Zweibrücken ist das etwas schwieriger. Denn Dekan Peter Butz leitet am Abend einen Gottesdienst, seine Ehefrau Marlies am Nachmittag einen Gottesdienst im Johann-Hinrich-Wichern-Haus

Zweibrücken. An Weihnachten rücken die Menschen in den Familien zusammen. Bei der Familie Butz aus der Johann-Schwebel-Straße 18 in Zweibrücken ist das etwas schwieriger. Denn Dekan Peter Butz leitet am Abend einen Gottesdienst, seine Ehefrau Marlies am Nachmittag einen Gottesdienst im Johann-Hinrich-Wichern-Haus. "Aber wir organisieren das so, dass wir auch noch Zeit für die Familie haben", erklärt Marlies Butz.Deshalb gibt es bei der Familie an Weihnachten auch in der Johann-Schwebel-Straße traditionell Kartoffelsalat. "Das kann man gut zubereiten", sagt Peter Butz. Bei der Pfarrersfamilie beginnt der Heilig Abend mit dem gemeinsamen Schmücken des Weihnachtsbaums. "Da sind wir alle zusammen und jeder hilft", sagt Marlies Butz. Deshalb werde der Baum auch "sehr vielgestaltig". Denn jeder der drei Kinder Philipp, Debora oder Benjamin möchte seinen Schmuck anbringen. "Da sind wir schon alle zusammen. Das ist gut." Auch der Kauf des Baumes ist Familiensache. "Wir tragen den Baum nach Hause und stellen ihn auf."Den Adventskranz hat in diesem Jahr die Tochter Debora mit einer Freundin gebunden. Zur Dekoration gehören aber auch weitere Gegenstände wie die Adventskalender, die Marlies Butz vor Jahren selbst bastelte. Beim Plätzchen backen ist die Tochter ebenfalls mit eingebunden.Als Vorbereitungszeit kennzeichnet Peter Butz den Advent. Es solle jeden Tag ein Licht mehr angezündet werden. Ursprünglich war der Advent auch eine Fastenzeit, erklärt der evangelische Pfarrer. Heute sei der Advent schon vom ersten Tag überladen. Aus seiner Erfahrung erzählt Peter Butz auch von Menschen, für die Weihnachten problematisch. "Vielen wird bei der sentimentalen Stimmung ihre Situation bewusst." Gespräche oder das Vernehmen der Weihnachtsbotschaft könnten helfen.Als Pfarrer hat sich für Peter Butz die Frage nach Urlaub an Weihnachten noch nie gestellt. Aber durch Absprachen mit Kollegen macht er den zweiten Weihnachtstag frei, um Zeit für Verwandte zu haben. Schon in der Jugendzeit hat Peter Butz in der Gemeinde Familiengottesdienste oder weihnachtliche Veranstaltungen organisiert.