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Gut 300 000 Euro für das Dorfzentrum

Gut 300 000 Euro für das Dorfzentrum

Bei Lagerfeuerromantik heißt die Althornbacher Ortsbürgermeisterin Ute Klein die Bürger zum traditionellen Neujahrsempfang willkommen und hat gute Kunde aus Mainz parat. Das Land fördert weiter das Dorfzentrum.

Wann immer es das Wetter erlaubt, treffen sich die Althornbacher Dorfbewohner gleich nach dem Betglockläuten um 18 Uhr am 1. Januar zum Neujahrsempfang auf der Grünanlage bei der protestantischen Dorfkirche des Ortes. Kerzenlicht ziert den Platz, das angestrahlte Gotteshaus ist im gelben Flutlicht eine großartige Kulisse. So ist es auch jetzt am Neujahrstag gewesen, als Ortsbürgermeisterin Ute Klein viele Dorfbewohner begrüßen konnte und sie mit einer frohen Kunde aus Mainz beim Wunsch für ein erfolgreiches Jahr 2015 überraschte. Für den Umbau des alten Wohnhauses im Dorfzentrum gewährt die rheinland-pfälzische Landesregierung weitere 308 000 Euro.

Knisterndes Holzfeuer unter einem großen, mit Glühwein gefüllten Emaillekessel. Sprühende Funken, die als verspätetes Neujahrsfeuerwerk gelten können. Den heißen Glühwein gab es nach dem Rückblick auf das verflossene Jahr und dem Ausblick auf das Jahr 2015 : Die Fertigstellung des großen Gemeindesaals und der Weiterbau beim Wohnhaus, für das nun weitere Geldmittel bewilligt wurden, stand dabei im Mittelpunkt.

Ute Klein dankte für die bisher geleistete Arbeit und das ehrenamtliche Engagement der Dorfbewohner. Ans Ausruhen wird dabei nicht gedacht. Schon an den nächsten Samstagen soll es mit dem Erbringen von Eigenleistungen weiter gehen. Dabei dankte Ute Klein nicht nur den Arbeitenden vor Ort, die Hammer, Schippe oder Pickel schwingen. "Wir müssen auch den Helferinnen danken, die unsere Arbeitstrupps verköstigen." Es gehe halt Hand in Hand an der Baustelle, stellte die Ortsbürgermeisterin dankend fest. Nach dem Freilegen des Gewölbekellers im alten Wohnhaus soll es mit dem Innenausbau beim besagten Objekt weiter gehen. Eine Maßnahme, die auch voll und ganz das neue Jahr bestimmen wird.

In ihrem Rückblick streifte Ute Klein nochmals die vielen Projekte - und da gab es in der Ortschaft letztes Jahr wahrlich viele. Dabei seien es nicht allein der Brückenbau am Bödingerweg oder die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Licht gewesen, so die Ortsbürgermeisterin. Sie erwähnte auch das Anlegen der Obstbaumwiese, das Schaffen eines Rundwanderweges oder das Pflanzen der Friedensbäume, zu der viele Gäste aus Frankreich nach Althornbach gekommen seien. Das lokale Bündnis sei ein Höhepunkt im vergangenen Jahr gewesen. Aber auch die Schließung des Flugplatzes war ein Thema.

Vom lodernden Feuer mit Symbolcharakter sprach Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker (SPD ) und von einem guten Jahr 2014. Er wünschte der Gemeinde die Fortsetzung für 2015. Mit dem Bau des Bürgerzentrums gehe in diesem Jahr ein Traum in Erfüllung. Gundacker lobte den Gemeinschaftssinn, der in Althornbach feststellbar sei. Einen kleinen Wunsch äußerte dieser auch. Bei der Feuerwehr seien die Weichen neu gestellt worden, und der Verbandsbürgermeister wünschte sich, dass viele wieder den Weg zurück zur Feuerwehr finden.