Landtagsabgeordnete zu Besuch Grundschule Contwig stellt ihr Konzept „Dorfschule 2.0“ vor

Contwig · Um sich einen persönlichen Eindruck über die Entwicklung der Grundschule als zu machen, haben die SPD-Landtagsabgeordneten Alexander Fuhr, Daniel Schäffner, Claus Schick, Christoph Spies, Thomas Wansch (und Fuhrs Wahlkreismitarbeiter Jochen Werle) die Grundschule Contwig besichtigt.

 Mehrere SPD-Landtagsabgeordnete besuchten unter Leitung von MdL Alexander Fuhr aus Dahn die Grundschule Contwig.

Mehrere SPD-Landtagsabgeordnete besuchten unter Leitung von MdL Alexander Fuhr aus Dahn die Grundschule Contwig.

Foto: Grundschule Contwig

Der Konrektor der Schule, Michael Peidl, stellte sein mit viel Engagement und Herzblut verfasste Konzept der „Dorfschule 2.0“ vor und schilderte den Ansatz der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), der die Entwicklung von der Grundschule zur Bildungslandschaft vorsieht, teilt Daniela Reuter vom Förderverein der Grundschule weiter mit. Für das Schuljahr 2023/2024 sei die Zertifizierung der Schule als BNE-Schule geplant.

Vorgestellt wurden die vielfältigen Projekte der Schule wie Kooperationen mit dem Wahlbacher Hof, mit den Kitas Contwig und Stambach sowie dem Seniorenheim und der Freiwilligen Feuerwehr, das Einschulungsatelier mit Workshops anstelle des klassischen Elternabends der künftigen Erstklässler, die Sternwanderung mit Müllsammlung, die Ukulele-AG und das alternative Sportfest in Kooperation mit der VT Contwig und der IGS Contwig (Integrierte Gesamtschule).

Besonders das Projekt der Betreuung des Amphibienzauns unter Leitung des Schulleiters Peter Schmidt wurde als gelungenes Beispiel des ganzheitlichen Ansatzes hervorgehoben: Die Kinder haben nicht nur Amphibien gerettet, sondern das Thema wurde in den Sachkunde-, Mathematik- und Deutschunterricht integriert.

Positive Erwähnung fanden das besondere Engagement des gesamten Lehrerkollegiums, aber auch der Elternschaft und des Fördervereins, ohne die die Organisation etwa des Weihnachtsmarkts nicht möglich gewesen sei.

Bei einem Schulrundgang machten sich die Abgeordneten ein eigenes Bild von der Schule sowie den Erweiterungsplänen. Abschließend fand eine lebhafte Diskussionsrunde über das rheinland-pfälzische Projekt „Schule der Zukunft“ und zum Thema der Flexibilisierung der Ganztagsschule statt. Die Abgeordneten schilderten Gründe und warben um Verständnis für das derzeitige Modell, zeigten sich jedoch offen für den geschilderten Bedarf an Flexibilisierung und gaben zu erkennen, dass sie diesen in die politische Debatte einbringen möchten.