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Grünes Licht für Forstwirtschaftsplan

Grünes Licht für Forstwirtschaftsplan

Im zweiten Anlauf meisterte der Forstwirtschaftsplan für den Dietrichinger Gemeindewald die Beratungshürde. Nachdem Revierförster Daniel Rolland den ursprünglichen Plan überarbeitete und die Ausgaben reduzieren konnte, gab es jetzt „grünes Licht“ vom Gemeinderat.

Die Zustimmung zum Etat, der ein Defizit von 1700 Euro vorsieht, erfolgte einstimmig. Der ursprüngliche Forstetat hatte noch ein Defizit von 7500 Euro vorgesehen. Erhebliche Kosten konnten bei einer Verkehrssicherungsmaßnahme eingespart werden. Diese Maßnahme organisierte die Gemeinde jetzt selbst. Sehr hoch erschienen den Dietrichinger Ratsmitgliedern weiterhin die Kosten, die die Gemeinde für die Bewirtschaftung des Gemeindewaldes durch das Forstamt aufzubringen hat. Allein an Verwaltungskosten sind das jährlich rund 4000 Euro. Welche Arbeiten damit verknüpft sind, versuchte Rolland deutlich zu machen. "Wir organisieren für die Gemeinde den kompletten Holzeinschlag und Verkauf, sorgen dafür, das angemessene Preise erzielt werden und müssen auch für die ordnungsgemäße Waldbewirtschaftung Sorge tragen." Ihre Einnahmemöglichkeiten schöpfe die Gemeinde selbst nicht umfassend aus, kritisierte die Kommunalaufsicht und legte nahe, die Friedhofsgebühren nochmals anzuheben. Eine Landeszuwendung für das Dorfgemeinschaftshaus könne es sonst nicht geben. Für Theresa Schäfer und Gunther Stegner ist die Anhebung nicht vertretbar. Sie stimmten deshalb dagegen. Das Schaffen eines Dorferneuerungskonzeptes wird die Ratsmitglieder in einer der kommenden Sitzungen beschäftigen. Es gelte, die Gemeinde für die Zukunft fit zu machen, stellte Ortsbürgermeisterin Andrea Henner fest.