Großer Ansturm bei Kerwerede

Niederauerbach. Die Straßenkreuzung vor der alten Brauerei Grund ist voller Menschen, viele stehen auf der kleinen Anhöhe beim Ehrenmal und alle wollen nur eins: Die Kerweneuigkeiten hören. Am Wochenende war es wieder soweit, "Nessie"-Nachfolger Felix Grauwickel erklomm die Leiter und verkündete weithin vernehmbar die Neuigkeiten der Niederauerbacher Kerwe

Niederauerbach. Die Straßenkreuzung vor der alten Brauerei Grund ist voller Menschen, viele stehen auf der kleinen Anhöhe beim Ehrenmal und alle wollen nur eins: Die Kerweneuigkeiten hören. Am Wochenende war es wieder soweit, "Nessie"-Nachfolger Felix Grauwickel erklomm die Leiter und verkündete weithin vernehmbar die Neuigkeiten der Niederauerbacher Kerwe. "Kommt der September ins Land, gerat' ich außer Rand und Band. Die Auerbacher Kerb, unser schänes Feschd, wird do gefeiert med viel Gäschd!" Felix Grauwickel hatte die hohe Leiter beim Gasthaus erklommen und stellte fest, dass zu diesem Ereignis nicht nur er als im dritten Jahr agierender Kerweredner allen Grund dazu hatte, außer Rand und Band zu geraten. Der Kreuzungsbereich zwischen den beiden Gasthäusern war voller lauschender Zuhörer. Jung und Alt, Klein und Groß hatten sich versammelt. Der Dank galt dabei zunächst den Aktiven des Spielmannszuges "Die Schlabbeflicker" aus Pirmasens, wussten doch sie mit gekonnten Trommelwirbeln, feinem Musizieren und kräftigem Tschingderassabum die Besucher einzustimmen, bei Laune zu halten und ihnen am Schluss auch noch die kurze Wartezeit auf das fulminante Feuerwerk musikalisch zu verkürzen.Die große Politik, ein Blick auf sportliche Großereignisse und natürlich ein Beleuchten dessen, was in Niederauerbach in aller Munde ist, das sind auch dieses Jahr die Themen gewesen, denen sich Kerweredner Felix Grauwickel widmete. Heute geht es in den Gasthäusern und dem Festzelt des Musikvereins hinter dem Haus der Sparkasse mit einem großen Frühschoppen weiter. "Kommt der September ins Land, gerat' ich außer Rand und Band."Felix Grauwickel