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Kindergarten und Spielplatz: Großbundenbach packt für den Nachwuchs an

Kindergarten und Spielplatz : Großbundenbach packt für den Nachwuchs an

Im Ort laufen derzeit die Vorbereitungen für den Kindergartenumbau und die Neugestaltung des Spielplatzes.

Der Kindergartenumbau bleibt in Großbundenbach beherrschendes Thema. Die für die Dauer der Bauphase vorgesehene Unterbringung im Kleinbundenbacher Dorfgemeinschaftshaus, werden die Bundenbacher, also Bürger aus beiden Ortschaften, selbst in die Hand nehmen und dabei auch den Umzug organisieren.

Wie Ortsbürgermeister Dieter Glahn gegenüber dem Pfälzischen Merkur im Gespräch mitteilte, ist bereits alles akribisch vorbereitet. Kindergartenleiterin Isabelle Hüther-Tams versicherte dem Ratsgremium, dass bereits viele Eltern ihre Mithilfe zugesichert haben. Dabei wird es notwendig werden, zunächst einmal in der eigentlichen Heimstatt des Kindergartens in Großbundenbach für ein Großreinemachen zu sorgen. Der Speicher, dort, wo andere Nutzungsmöglichkeiten geschaffen werden, muss ausgeräumt werden.  „Was nicht mehr gebraucht wird, kann dann in die Mülltonne wandern“, so Dieter Glahn. Mitte Juli soll der eigentliche Umzug von Groß- nach Kleinbundenbach erfolgen.

Wie schon wiederholt berichtet, wird der Kindergarten beider Gemeinden an seinem Standort Großbundenbach räumlich um eine dritte Gruppe erweitert. Während der Umbauphase kann keine Kinderbeaufsichtigung vorgenommen werden. Die beiden bestehende Gruppen werden im großen Saal des Kleinbundenbacher Dorfgemeinschaftshauses betreut. Das hat andererseits den Vorteil, dass nicht zu viele Möbel für die begrenzte Unterbringung in Kleinbundenbach transportiert werden müssen. Dieter Glahn: „Man kennt das ja von Großraumbüros, ähnlich wird das auch mit der Unterbringung jetzt. Aber es wird ja nur vorübergehender Art und Weise sein. Mich freut es natürlich, dass die Eltern und engagierte Bürger aus beiden Orten zur Hand gehen. Die Umzugskosten werden wir so jedenfalls einsparen.“ Hinsichtlich der Baugenehmigung laufe im Augenblick die „heiße Phase“. Alle Pläne würden bei den Fachbehörden vorliegen und dort geprüft werden. Ortsbürgermeister Glahn geht davon aus, dass vor dem 1. Juli nichts laufen wird.

Begonnen haben die Helfer des Ortes bereits mit der Neugestaltung des Kinderspielplatzes in der Steinkallenfelsstraße. Spielgeräte sind dort schon gelagert. Allerdings, noch müssen weitere Bodenarbeiten verrichtet werden. Doch das wird sich wohl erst nach den Wahlen durchführen lassen. Der Dorfverschönerungsverein hat jetzt aber schon mal eine Spende in Höhe von 4000 Euro gemacht. Es sind die Überschussgelder des letzten Walnussfestes. Es ist die letzte Sitzung vor dem Wahltag gewesen und so kam Ortsbürgermeister Dieter Glahn nicht umhin, für die gute Zusammenarbeit im Rat zu danken. Hierbei sprach dieser von sehr „bewegten“ fünf Jahren.