Gesamtschule im Blick

Zweibrücken. Im Dezember des vergangenen Jahres war die Enttäuschung in Bechhofen groß: Das Ministerium entschied, dass die Bechhofer Grundschule vorerst keine Ganztagsschule wird. Jetzt unternimmt die Schule einen erneuten Versuch. Der Verbandsgemeinderat stimmte gestern Abend zu, dass sowohl Bechhofen als auch die Grundschule Contwig eine Ganztagsbetreuung erhalten

Zweibrücken. Im Dezember des vergangenen Jahres war die Enttäuschung in Bechhofen groß: Das Ministerium entschied, dass die Bechhofer Grundschule vorerst keine Ganztagsschule wird. Jetzt unternimmt die Schule einen erneuten Versuch. Der Verbandsgemeinderat stimmte gestern Abend zu, dass sowohl Bechhofen als auch die Grundschule Contwig eine Ganztagsbetreuung erhalten."Das Land hat nichts dagegen, dass die Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land wegen der Größe nach Hornbach zwei Grundschulen zu Ganztagsschulen bekommen kann", erklärte Bürgermeister Kurt Pirmann. Er versprach, dass er sich für das Anliegen einsetzt. "Wir müssen jetzt zügig dranbleiben, damit wir in einem Jahr schon die Einweihung der Halle hinter uns haben", drängte Bürgermeister Pirmann den Verbandsgemeinderat, nach der Abstimmung das eingeschlagene Tempo beizubehalten. Die Firma Brück plant ein Werk in der Nähe des Flugplatzes (wir berichteten).Zunächst stimmt der Rat zu, dass das Gebiet des Flugplatz-Zweckverbands um rund 80 Hektar in Höhe des Steitzhofes erweitert wird. Dann stimmte der Rat zu, dass für rund 30 Hektar der Flächennutzungsplan geändert wird. Statt Ackerland wird das Areal künftig gewerbliche Fläche.Es sei nicht einfach gewesen, die richtige Fläche zu finden, erklärte Pirmann. Gute Erreichbarkeit, die Entfernung zur Wohnbebauung und die entsprechende Größe seien die entscheidenden Kriterien gewesen. Aber es sei gelungen, "eine größere Industrieansiedlung in die Region zu bringen". CDU-Sprecher Hans-Ulrich Küttner freute sich, dass es gelungen sei, einen Arbeitgeber in die Region zu holen. Das sei den Verantwortlichen hoch anzurechnen, sagte SPD-Sprecher Norbert Kiefer. "Es stärkt die gesamte Region", stellte FDP-Sprecher Heinz-Walter Roth fest.