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Gemeinderat Mauschbach plädiert für Ausbau des Kindergartens in Althornbach.

Ortsgemeinderat Mauschbach : Mauschbach stimmt Kita-Erweiterung zu

Eingehend geprüft werden solle bei der Einrichtung in Althornbach ein Mitnutzung von Räumen des benachbarten Grundschulgebäudes.

Der Ortsgemeinderat Mauschbach hat in der letzten Sitzung dieses Jahres einem Ausbau der Kindertagesstätte Althornbch ohne Gegenstimmen grundsätzlich zugestimmt. Allerdings wünscht der Rat eine dezidierte Grundsatzprüfung im Zusammenhang mit der weitgehend leerstehenden Grundschule.

Seit Bestehen des Kindergartens Althornbach nimmt dieser auch die Kinder aus den Nachbarorten Dietrichingen und Mauschbach auf. Ein Bus bringt die Kinder dort täglich hin und holt sie auch wieder ab. Nun soll die Kita „Storchennest“, deren Träger die Evangelische Landeskirche ist, baulich erweitert werden. Es mangelt nicht allein an Platz für Gruppenkinder, es fehlen zudem Räumlichkeiten für das Personal. Die Aufnahme von Kindern unter zwei Jahren kann noch überhaupt nicht erfolgen, weil keine geeigneten Räume vorhanden sind. Die Situation schreie förmlich nach Veränderungen, sagen die Kita-Verantwortlichen, allen voran Leiterin Daniela Weber. Eine Forderung. die Althornbachs Bürgermeisterin Ute Klein unbedingt teilt. Auch, weil sie in diesem Bereich beruflich selbst hinreichend Erfahrung gesammelt hat.

Mauschbachs Bürgermeister Bernhard Krippleben nannte drei Lösungswege, um aus dem Platzmangel-Dilemma herauszukommen: ein Anbau, ein Umbau oder die Nutzung von Räumen des direkt angrenzenden, nicht voll ausgelasteten Grundschulgebäudes. Einem engagierten Planer würde sicher noch weitere Lösungswege einfallen, so Krippleben, der mit Nachdruck versicherte, dass eine Entscheidung in eine bestimmte Richtung nicht gefallen sei, vor allem noch die Entscheidung der Ratsmitglieder aus Althornbach ausstehe.

Für ein Einbeziehen der Grundschule machte sich Walter Weber (SPD) stark. Schon jetzt gebe es keine Vollauslastung, was den Schulbetrieb angehe, deshalb sei das Einbeziehen dieses Gebäudes in die momentanen Überlegungen nur folgerichtig. Holger Stähly (WG Krippleben) bat um eingehende Prüfung der Kindergärten Althornbach und Hornbach. Für beide sei die Evangelische Landeskirche Trägerin. Da müsse doch unbedingt geprüft werden, wie sich das Raumangebot in beiden Einrichtungen aufeinander abstimmen ließe.

Verbandsbürgermeister Gundacker sicherte zu, dass die Gedanken der Ortsgemeinderats Mitglieder aus Mauschbach bei der noch anstehenden Vorprüfung durch einen Planer miteinbezogen werden.

Dem Forstwirtschaftsplan 2019 stimmten die Ratsmitglieder zu. 170 Festmeter können im gerade einmal 20 Hektar großen Gemeindewald jährlich eingeschlagen werden. Als Brennholz wird der gesamte Holzeinschlag in Mauschbach veräußert.

Am Glockenturm beim ehemaligen Rathaus musste Sanierungsarbeiten vorgenommen werden. Die Sirene wurde auf ihre Funktionstüchtigkeit hin überprüft, an der Blitzschutzanlage waren Sanierungsarbeiten notwendig. Baumsicherungsarbeiten mussten am Spielplatz wie der Zufahrt ausgeführt werden, der Straßenbelag in der Eckstraße wird ausgebessert, dafür sind 3000 Euro vorgesehen.

Schließlich dankte Krippleben den vielen Helfern der Dorfvereine, die beim Weihnachtsmarkt in Hornbach aktiv waren und mit dem Verkauf von Büffelbratwurst und anderen Leckereien 650 Euro erwirtschaftet haben. Die Spende ging jetzt an die Ortsgemeinde zum Ankauf von Spielgeräten für den zentralen Kinderspielplatz.