Fußgängerzone am Abend rappelvoll

Zweibrücken. Vampire, Monster, Teufel und vieles mehr gab es am Freitagabend in der Zweibrücker Innenstadt zu bestaunen. Das Stadtmarketing Zweibrücken hatte unter dem Motto "Süßes oder Saures" die alljährliche Halloween-Aktion in der Fußgängerzone organisiert. Dabei sorgte die Band "Traumzeit" für die passende musikalische Untermalung

Zweibrücken. Vampire, Monster, Teufel und vieles mehr gab es am Freitagabend in der Zweibrücker Innenstadt zu bestaunen. Das Stadtmarketing Zweibrücken hatte unter dem Motto "Süßes oder Saures" die alljährliche Halloween-Aktion in der Fußgängerzone organisiert. Dabei sorgte die Band "Traumzeit" für die passende musikalische Untermalung. Viele Geschäfte beteiligten sich an der Aktion, so zum Beispiel der Friseursalon Rottmann, welcher anbot, Kinder zu schminken. "Wir sind schon seit über zehn Jahren jedes Jahr dabei", sagte die Besitzerin Ive Rottmann. Auch die SPD war mit einem Stand vertreten, an dem unter anderem "Drachenblut" gratis ausgeschenkt wurde. "Wir machen diesen Stand immer, das ist Standardprogramm. Sozusagen schon eine richtige Tradition" meinte die Stadträtin Sabine Wilhelm. Für die Kinder gab es Traubensaft und für die Eltern Glühwein, rot wie Drachenblut. "Wir wollen mit den Leuten in so einer gemütlichen Atmosphäre ins Gespräch kommen" sagte die Sozialdemokratin weiterhin. Und die Atmosphäre war durchaus gelungen. "Am besten gefällt mir, dass ich die kleinen Kinder mit meiner Maske erschrecken kann", meinte der aufgeregte Dario Höger, 11, aus Contwig. Neben Feuerspuckern und vielen anderen Attraktionen waren die Kinder auch von den Süßigkeiten begeistert, die überall verteilt wurden. Aber auch die Eltern genossen es, gemütlich durch die Stadt zu schlendern und eine Tasse Glühwein zu trinken. "Die Verkleidungen und allgemein die Deko ist extrem wichtig für so eine Veranstaltung, und das ist hier super gelungen" meinte die 53-jährige Gertrud Supp aus Rimschweiler. Nur das Datum des Events sorgte für ein bisschen Verwirrung, da Halloween eigentlich ja erst am Sonntag ist. "Wir feiern Ostern doch auch nicht drei Tage früher" sagte Ive Rottmann. Die Straßen waren trotzdem randvoll mit bunten Gestalten, auch wenn das manchen sogar schon zu voll wurde, so auch der zwölfjährigen Zweibrückerin Angelina Schmidt "Ich bekomme Platzangst bei so vielen Menschen." Gegen neun Uhr leerten die Straßen sich dann doch langsam und die Kinder gingen glücklich und mit vollen Bäuchen nach Hause.