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Flucht einer Ziege endet in Wiesbacher Swimming-Pool

Flucht einer Ziege endet in Wiesbacher Swimming-Pool

Wiesbach. Zwei Ziegen sorgten gestern Nachmittag für Aufregung in der Wiesbacher Bauertstraße. Seit dem Wochenende streunten die beiden Tiere am Ortsrand herum. Als die Feuerwehr gestern die beiden Tiere fangen wollten, ergriffen sie die Flucht. Für das größere Tier endete die Flucht im Swimming-Pool von Karl-Heinz Wenz

Wiesbach. Zwei Ziegen sorgten gestern Nachmittag für Aufregung in der Wiesbacher Bauertstraße. Seit dem Wochenende streunten die beiden Tiere am Ortsrand herum. Als die Feuerwehr gestern die beiden Tiere fangen wollten, ergriffen sie die Flucht. Für das größere Tier endete die Flucht im Swimming-Pool von Karl-Heinz Wenz. "Wenn die die nicht herausgeholt hätten, wäre sie abgesoffen", vermutet der Pool-Besitzer. Dessen Sohn Thorsten, die Nachbarin Ilse Bersien sowie zwei Beschäftigte der benachbarten Maschinen-Fabrik retteten das Tier.Die zweite Ziege flüchtete weiter über einen Balkon, bis sie von der Feuerwehr gefangen wurde und zur anderen an eine Schaukel angebunden wurde. "14 Feuerwehrmänner waren mit vier Fahrzeugen im Einsatz", sagt Verbandsgemeindewehrleiter Markus Schmidt. Das Einfangen von Ziegen war auch für ihn etwas Neues. Allerdings erinnert er sich daran, dass vor zwei Jahren im Hornbachtal ein Känguru eingefangen werden musste. Da es keinen Verursacher gebe, blieben die Kosten für die Aktion bei der Verbandsgemeinde.Die Herkunft der Ziegen ist nach Auskunft Wolfgang Bonks vom Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land offen: "Wir haben in Wiesbach gefragt. Aber da hält niemand mehr Ziegen." Die Vermutung, dass sie aus dem Ort seien, hatten am Wochenende auch die Wiesbacher. "Die haben sich von den Blumen ernährt", hat auch Wenz die Tiere schon vorher gesehen.Die vergangene Nacht waren die Ziegen bei einem Feuerwehrmann in Käshofen untergebracht. "Wir suchen natürlich den Beisitzer", erklärt Bonk. sf