Feuerwehrleute meistern Prüfung

20 Feuerwehrmänner und zwei Feuerwehrfrauen haben jetzt die Grundausbildung abgeschlossen. In 124 Ausbildungsstunden ist den künftigen Hilfeleistenden umfangreiches Wissen in Theorie und Praxis vermittelt worden.

Dieses Wochenende lieferte für 22 Feuerwehrhelfer aus Löscheinheiten der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land große Momente. Nach einer 124 Stunden währenden Ausbildung mit den Schwerpunkten Lösch- und technische Hilfeleistung, Umgang mit Gefahrstoffen, Erstmaßnahme am Unfallort und Sprechfunkausbildung, war Prüfungstag. Dass dabei alle das Abschlusszeugnis überreicht bekamen, wundert den Verbandsgemeindewehrleiter Markus Schmidt nicht. Das Leistungsvermögen aller habe sich bereits während der Ausbildung abgezeichnet.

Wer sich in den Löscheinheiten engagiert, muss wissen, wie er im Ernstfall effektiv helfen kann. In der Grundausbildung wird das "Feuerwehr-Know-how" vermittelt. Markus Schmidt als Hauptverantwortlicher bei der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land ist froh darüber, dass diese Ausbildung auf der Verbandsgemeindeebene erfolgt. "Wir haben noch genügend Ausbilder in unserer Löscheinheit. Das ist landkreisweit bei Weitem nicht überall der Fall. Deshalb der Dank an alle Ausbilder und die Stadt Zweibrücken." Somit bleiben den Feuerwehrfrauen und -männern Fahrten zu den Ausbildungsorten erspart. Ausgebildet wurde in Althornbach , Dellfeld , Kleinsteinhausen und Zweibrücken. Mit der städtischen Feuerwehr besteht seit Jahrzehnten ein gutes Verhältnis und Markus Schmidt schätzt die Zusammenarbeit, vor allem bei der Grundausbildung. Wissen zum Umgang mit Gefahrstoffen wird bei der Stadtfeuerwehr vermittelt und deren Inspekteur Harald Schmieg bildet selbst mit aus: "Das macht Spaß und diese Zusammenarbeit trägt seit vielen Jahren Früchte". Die Feuerwehrleute aus beiden kommunalen Bereichen kommen sich auf diesem Wege näher, eine gute Grundlage für die Zusammenarbeit im Ernstfall. Markus Schmidt: "Oft genug entstehen Freundschaften, es werden Erfahrungen ausgetauscht, das dient alles der Sache, im Ernstfall effiziente Hilfe leisten zu können." Aus Althornbach , Bechhofen, Contwig, Dellfeld , Großsteinhausen, Käshofen, Kleinsteinhausen und Wiesbach kamen die Lehrgangsteilnehmer. Das Wissen für die technische Hilfeleistung wurde in Dellfeld vermittelt, weil dort der Rüstwagen der Verbandsgemeinde stationiert ist. Kreisausbilder Thomas Hohn schulte in Althornbach im Sprechfunk und die Feuerwehrbleibe in Kleinsteinhausen war Station für die übrigen Ausbildungsstufen bei diesem Grundlehrgang. Mit dem Abschlusszeugnis zur Grundausbildung haben die 20 Feuerwehrmänner und zwei -frauen die Grundlage für den Besuch weiterer Lehrgänge gelegt. Für 2015 ist ein Truppführerlehrgang geplant. Die letzte Ausbildungsstufe, die noch auf der Verbandsgemeindeebene erklommen werden kann, so Markus Schmidt. Weitere Lehrgänge müssen in der Landesfeuerwehrschule Koblenz absolviert werden.