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Feuerwehr Rosenkopf übt Brand im Dorfgemeinschaftshaus

Feuerwehr Rosenkopf übt Brand im Dorfgemeinschaftshaus

Ein fast schon winterlicher Sonntagmorgen liegt still über Rosenkopf . Nur am Dorfgemeinschaftshaus (DGH), gleich nebenan ist die Freiwillige Feuerwehr untergebracht, geht es hoch her: Die Feuerwehrmänner führen eine Übung mit schwerem Atemschutz durch.Wehrführer Uwe Krause erklärt: "Ein Wohnungsbrand mit zwei vermissten Personen wird angenommen, das Wohnhaus ist total verraucht, schwerer Atemschutz ist zur Rettung notwendig." Inzwischen haben sieben Feuerwehrmänner entsprechende Schutzkleidung samt Atemschutzgerät angelegt.

Vor dem Betreten des DGH, das für die Übung als Wohnhaus verstanden wird, überprüft Brandmeister Christof Faulhaber die Kleidung, notiert den Druck im Atemsystem. Wasserschläuche sind bis ins Haus verlegt, aus dem dichter Qualm dringt. Aus dem Tragkraftspritzenfahrzeug wird die schwere Pumpe gehoben und an das Hydrantensystem auf der Straße angeschlossen. Der Wehrführer leitet und dirigiert den Einsatz, der Brandmeister gibt genaue Anweisung in Richtung Brandherd. Aufregung ist keine zu spüren, geordneter Ablauf, jeder weiß, was zu tun ist. Zwei Einwohner und ein leicht verletzter Feuerwehrmann werden aus dem Gebäude herausgetragen. Abschließend wird in Ermangelung eines Ventilatorensystems der Rauch mittels Wasserstrahl aus dem Haus entfernt. Dauer der Übung ohne Vor- und Nachbereitungen: rund 45 Minuten.

Die Zuschauer und die Feuerwehrleute ebenfalls sind froh, dass es sich nur um eine Übung gehandelt hat. Im Einsatz waren 13 Mann. In einer Nachbesprechung wird die Übung noch genau durchgesprochen werden.

Fazit: Die Rosenkopfer Bevölkerung kann sich auf ihre Feuerwehr verlassen und nachts ruhig ruhig schlafen. Diese Gewissheit war denn auch allen Anwesenden einen kühlen Schluck und leckeren Biss wert: Der Förderverein schaltete sich ein, warf den Grill an und sorgte für eine gemütliche erholsame Weile.

feuerwehr-rosenkopf.de.tl