Festhalle weckt Erinnerungen

Zweibrücken ist eine liebenswerte Stadt mit reichlich historischer Bausubstanz. "Ich hätte nie gedacht, dass man hier so schöne Bauwerke findet", schwärmt Otto Graßhoff von seiner Heimatstadt. Dazu komme, dass alles in die Natur eingebettet sei. Es gebe kaum eine Stadt mit soviel Grünflächen wie Zweibrücken

Zweibrücken ist eine liebenswerte Stadt mit reichlich historischer Bausubstanz. "Ich hätte nie gedacht, dass man hier so schöne Bauwerke findet", schwärmt Otto Graßhoff von seiner Heimatstadt. Dazu komme, dass alles in die Natur eingebettet sei. Es gebe kaum eine Stadt mit soviel Grünflächen wie Zweibrücken.Besonders liebt Graßhoff die Fasanerie: "Die Renovierung ist außerordentlich gelungen." Die Mischung von Weihern, Kneippanlage, Ruinen und Gastronomie sei fantastisch. Ein Blickfang sei eine Plastik von Gernot Waldner, die den Namen "Der Wanderer" trägt und an das Wanderleben Königs Stanislaus erinnert. "Der Schriftsteller Wolfgang Ohler versah den Sockel der Skulptur mit einem abstrakten Gedicht über Stanislaus. In Anlehnung an die Skulptur "Der Wanderer" fertigte Waldner auch zwei Stäbe mit dem Wappen des polnischen Königs, eine tolle Ästhetik aus Edelstahl und Bronze. "Sehenswert ist auch der gegenüberliegende Wildrosengarten mit seinem besonderen Charme", sagt der Vorsitzende der VTZ (Vereinigte Turnerschaft Zweibrücken).

Von der Fasanerie spaziert Graßhoff auf dem Themenweg in Richtung Innenstadt. Auf dem Rosenweg geht es vorbei an den herrlichen Grünanlagen am Schwarzbach in Richtung Campingplatz, der sich nicht nur als Ausflugsziel für Familien eignet. Eine Brücke führt dann zum Freibad und dem Rosengarten. "Dieser ist ein Kleinod für Zweibrücken", erklärt der Pensionär, der dort insbesondere die Konzerte im Sommer genießt. Eine Herzensangelegenheit ist für den VTZ-Chef die Festhalle. Obwohl sie dem Verein nicht mehr gehöre, verbinde er mit dem Gebäude viele Erinnerungen. Die VTZ ist hier noch mit zwei Hallen und einem Fitnessstudio präsent. In der Nachbarschaft befinden sich das Gestüt und die Pferderennbahn, die auch für manchen Touristen interessant sein könnte. Der gegenüberliegende kleine Exe bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. Vorbei an der Bibliotheca Bipontina wird das Schloss erreicht, das ein Symbol für die jahrhundertelange Bedeutung Zweibrückens sei. Der Prunk dieser Zeit sei heute noch zu erkennen. Im Museum und der Galerie in der Herzogsvorstadt erfahren Einheimische und Gäste viel Wissenswertes. In der Innenstadt sollte auch Zeit für einen Besuch der Alexanderskirche und der Karlskirche reserviert werden.

Graßhoff verweist auf der Route auf die vielfältige Gastronomie und die Fußgängerzone, die zum Einkaufen einlade. "Wenn noch Zeit bleibt, sollte auch ein Abstecher zum Stadion und dem Badeparadies gemacht werden." Stolz weist er auf das herausragende sportliche Angebot in Zweibrücken hin. Hier könnten nahezu alle Sportarten ausgeübt werden.