Festhalle hat Feuerprobe bestanden

Zweibrücken. Die Zweibrücker Festhalle hat ihre Feuerprobe als Kongresszentrum bestanden. Von Sonntag bis gestern fand in dem grundsanierten und vorige Woche wiedereröffneten Musentempel nicht nur der Mitarbeiterkongress der internationalen Romantik-Hotel- und Gaststättenorganisation statt

Zweibrücken. Die Zweibrücker Festhalle hat ihre Feuerprobe als Kongresszentrum bestanden. Von Sonntag bis gestern fand in dem grundsanierten und vorige Woche wiedereröffneten Musentempel nicht nur der Mitarbeiterkongress der internationalen Romantik-Hotel- und Gaststättenorganisation statt. Die 120 Teilnehmer aus acht europäischen Ländern wurden auch gleich von zwei Feueralarmen überrascht und mussten das Haus verlassen. Aber gebrannt hatte es nicht: Ein in der Küche platzierter Feuermelder löste die Fehlalarme aus, als der Koch die Backofentür öffnete. Trotzdem waren die Teilnehmer aus Deutschland, Frankreich, Italien, der Schweiz, Österreich, Belgien, den Niederlanden und Luxemburg von der neuen Festhalle begeistert, wie Inge Struckmeier, Geschäftsführerin der Romantik-Kooperation, gestern Bilanz zog. Auch Struckmeier selbst und Romantik-Verkaufschef Stephan Moseler hat es das neue Kongresszentrum angetan. "Diesen Charme kann kein neues Gebäude bieten", lobte Moseler die Komposition von moderner Ausstattung und den erhalten gebliebenen typischen Stilelementen aus den fünfziger Jahren. Struckmeier findet auch die Umgebung der Festhalle ansprechend - vor allem die Allee, den Rosengarten, das Landgestüt sowie die Rennwiese. Als großes Plus der Festhalle gegenüber vergleichbaren Kongresszentren in Großstädten bezeichnete Stephan Moseler die vielen Parkplätze direkt vor der Eingangstür.Festhallen-Betreiber Roland Zadra, der als Präsident der Romantik-Kooperation den ersten internationalen Mitarbeiterkongress der Organisation nach Zweibrücken holte, bezeichnete die neue Festhalle als "gelungener Wurf - dazu kann man der Stadt nur gratulieren".Der internationale Mitarbeiterkongress der Romantik-Kooperation soll künftig alle eineinhalb Jahre an wechselnden Orten in Europa stattfinden und die Mitarbeiter der zurzeit 200 in der Organisation vertretenden Hotels und Restaurants darin schulen, die rund sechs Millionen Stammgäste mit dem "Romantik-Virus zu infizieren", wie Roland Zadra betonte - das bedeutet: Die Grundwerte der Organisation wie Authentizität, Leidenschaft, Kultur, Gastgebertum und Freundschaft sollen die 7200 Menschen, die in den Romantik-Gastronomiebetrieben arbeiten, den Gästen vorleben und sie dadurch zum Mitmachen ermutigen.