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FDP will mit Thomas Hohn den Verbandsbürgermeister stellen

FDP will mit Thomas Hohn den Verbandsbürgermeister stellen

Dietrichingen. Thomas Hohn fordert bei der Wahl zum Bürgermeister in der Verbandsgemeinde Zweibrücken Land Amtsinhaber Kurt Pirmann (SPD) heraus. Der 31-Jährige wurde gestern Abend während einer Mitgliederversammlung der Liberalen in Dietrichingen einstimmig nominiert. "Wir wollen den Generationswechsel jetzt und nicht erst in acht Jahren", zeigte sich der Hornbacher kämpferisch

Dietrichingen. Thomas Hohn fordert bei der Wahl zum Bürgermeister in der Verbandsgemeinde Zweibrücken Land Amtsinhaber Kurt Pirmann (SPD) heraus. Der 31-Jährige wurde gestern Abend während einer Mitgliederversammlung der Liberalen in Dietrichingen einstimmig nominiert. "Wir wollen den Generationswechsel jetzt und nicht erst in acht Jahren", zeigte sich der Hornbacher kämpferisch. Als "Kind aus dem Zweibrücker Land" fühle er sich dieser Region verbunden und verpflichtet. Seine Bewerbung sei eine Reaktion auf die Entscheidung der CDU, keinen Kandidaten zu stellen. Der Wähler müsse die Möglichkeit haben, zwischen mehreren Möglichkeiten zu entscheiden.Hart ins Gericht ging der Gemeindeverbandsvorsitzende Heinz-Walter Roth mit der seit 1989 regierenden Großen Koalition in der Verbandsgemeinde: "Die CDU scheint gar nicht gemerkt zu haben, dass sie im Rat die stärkste Fraktion stellt." Pirmann führe die Christdemokraten "mit einem Strick durch die Gegend". Lediglich ein kleines schwarzes Dorf am Rande der Verbandsgemeinde habe dies erkannt, erinnerte Roth an die Forderung der Bechhofer CDU nach einem eigenen Kandidaten.Der Vorsitzende erinnerte daran, dass die FDP im Verbandsgemeinderat alle wichtigen Entscheidungen mitgetragen habe. Nur die Wahl eines hauptamtlichen Beigeordneten sei abgelehnt worden. "Das hat nichts mit der Person zu tun", ergänzte der Hornbacher Stadtbürgermeister Reiner Hohn. Allein finanzielle Gründe hätten bei der Entscheidung der FDP eine Rolle gespielt. So könne das Geld sinnvoller verwendet werden. Hohn rechnete vor, dass der Beigeordnete Contwig 45 000 Euro, Bechhofen 25 000 Euro und Hornbach 15 000 im Jahr koste. Er forderte zudem eine Senkung der Verbandsgemeindeumlage, wenn der Kreis die Trägerschaft für die IGS (Integrierte Gesamtschule) in Contwig übernimmt.

Auf einen BlickFür den Verbandsgemeinderat kandidieren: 1. Reiner Hohn, 2. Herbert Sefrin, 3. Werner Peschel, 4. Manfred Dörr, 5. Heinz-Walter Roth, 6. Mathias Lang, 7. Volker Schmitt, 8. Thomas Zaubitzer, 9. Jörg Geßner, 10. Manfred Danner, 11. Thomas Hohn, 12. Herbert Kubach, 13. Berthold Lauer, 14. Herbert Veith, 15. Liane Eschenfelder-Schmoltzi, 16. Jürgen Feß, 17. Harry Aldorf, 18. Gerhard Penner, 19. Gerd Weber, 20. Jürgen Conrad, 21. Karlheinz Veit, 22. Fritz Christmann, 23. Gertrud Stauch. nob