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FDP steht hinter Zweibrücker Flughafen

FDP steht hinter Zweibrücker Flughafen

Zweibrücken. Das Entwicklungsgebiet des Zweibrücker Flughafens biete Zweibrücken und der Region eine große Chance, betonte der Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion, Walter Hitschler, beim Besuch der FDP-Landtagsfraktion in Zweibrücken

Zweibrücken. Das Entwicklungsgebiet des Zweibrücker Flughafens biete Zweibrücken und der Region eine große Chance, betonte der Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion, Walter Hitschler, beim Besuch der FDP-Landtagsfraktion in Zweibrücken. Deshalb forderte Hitschler die Parteifreunde in Mainz auf, dass sie sich wie einst bei der Umwandlung des Militärgeländes in eine zivile Nutzung auch bei der Weiterentwicklung für den Zweibrücker Flughafen einsetzen.Schließlich sei das Konversionsprojekt Flugplatz Zweibrücken "eine Erfolgsstory", fügte der FDP-Kreisvorsitzende und Hornbacher Bürgermeister Reiner Hohn hinzu. Dabei wehrte er sich beim Besuch der Landtagsabgeordneten gegen den Eindruck, dass es erst mit einem SPD-Minister mit dem Flughafen aufwärts gehe. "Das ist dummes Zeug." Man dürfe "die Väter des Erfolgs" nicht vergessen. Dazu zählte Hohn den damaligen Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP), den damaligen Zweibrücker Oberbürgermeister Hans Otto Streuber (SPD) und den Landrat Hans Jörg Duppré (CDU). "Die FDP hat sich immer für den Flughafen eingesetzt und wir werden das weiterhin machen", erklärte der Vorsitzende der Landtagsfraktion, Herbert Mertin. Und der Landtagsabgeordnete und frühere Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafen-Gesellschaft betonte, dass die Westpfalz den Flughafen und die anderen Säulen des Konversionsprojekts benötige. "Dabei sind finanzielle Hilfen gerechtfertigt, wenn sie einen volkswirtschaftlichen Nutzen bringen." Für Reiner Hohn ist das Strukturförderung, von der die Stadt und die Gemeinden profitieren. Eymael sprach auch die besondere Situation der benachbarten Regionalflughäfen Zweibrücken und Saarbrücken an. Da hofft er, dass Zweibrücken mit den "besseren Voraussetzungen den Kopf oben behält". Aber zunächst müsse sich der Flughafen stabilisieren.Walter Hitschler sprach den Verkauf des Flughafens an. Dabei befürchtet der Stadtrat, dass die Fraport GmbH den Flugverkehr "auf niedrigem Niveau" betreiben könnte, um sich keine Konkurrenz zu schaffen. Günter Eymael machte keine Aussage zum Verkauf. Aber er kann sich nicht vorstellen, dass ein Käufer, der nach den Bedingungen des Kaufvertrags 40 Millionen Euro investieren muss, "den Flughafen stilllegt. Der will den Erfolg." "Wer 40 Millionen investiert, der will den Erfolg."Der FDP-Abgeordnete Günter Eymael