Ernte noch in der Luitpoldstraße

Zweibrücken. Die Landwirte aus dem Zweibrücker Land werden in diesem Jahr noch einmal ihre Frucht in der Zweibrücker Luitpoldstraße abgeben. "Wir wollten zur Erntezeit an unserem neuen Standort am Etzelweg sein. Aber das schaffen wir nicht", erklärte der Geschäftsführer der in Worms ansässigen RWZ-Vertriebsgruppe Rheinhessen-Pfalz, Stephan Orlemann

Zweibrücken. Die Landwirte aus dem Zweibrücker Land werden in diesem Jahr noch einmal ihre Frucht in der Zweibrücker Luitpoldstraße abgeben. "Wir wollten zur Erntezeit an unserem neuen Standort am Etzelweg sein. Aber das schaffen wir nicht", erklärte der Geschäftsführer der in Worms ansässigen RWZ-Vertriebsgruppe Rheinhessen-Pfalz, Stephan Orlemann. Raiffeisen beschäftigt sich schon länger mit Umzugsplänen. Zunächst war angedacht, an den ehemaligen Güterbahnhof zu ziehen. Vor einem Jahr entschied sich Raiffeisen für das Gelände der ehemaligen Holzhandlung Rauch am Etzelweg (wir berichteten). "Das Gelände haben wir inzwischen gekauft", sagte Orlemann. Nach kleinen Problemen bei der Baugenehmigung und Änderungen bei den Umbauplänen habe sich das Verfahren verzögert, erläuterte Orlemann.Bei einer Bauzeit von vier, fünf Monaten werde das neue Raiffeisen-Zentrum in Zweibrücken "erst im Herbst fertig". Aber auf jeden Fall nach der Erntezeit mit dem meisten Verkehr vor dem Lager. Im Frühjahr wird nach Angaben Orlemanns mit dem Spatenstich die Baumaßnahme begonnen. Etwas über drei Million en Euro investiert Raiffeisen in den neuen Standort.Am Etzelweg wird ein bestehendes Gebäude für den Markt und die Verwaltung umgebaut. Für Schüttgut und das Lager für Getreide wird neu gebaut. Die Zeit der Verzögerung hat Raiffeisen nach den Worten des Geschäftsführers auch genutzt, um "den Raumbedarf zu optimieren". Das ehemalige Rauch-Gelände ist auch groß genug, um Parkplätze zu schaffen und "eine Vorratsfläche" bleibe auch noch.Nach den Vorstellungen Orlemanns sollen das Lager und der Raiffeisenmarkt gemeinsam an den neuen Standort ziehen. Die Raiffeisen-Gebäude sollen nach Aussage von Anne Kraft von der städtischen Wirtschaftsförderung nach dem Wegzug vom Eigentümer abgerissen werden. Kraft: "Dann stehen die Flächen zur Vermarktung zur Verfügung." Für die Fläche am Güterbahnhof, auf die Raiffeisen ursprünglich umziehen wollte, gibt es nach Auskunft Krafts einige Interessenten. Auch Interessenten die eine Teilfläche und zusätzlich das frühere Dienstgebäude am Güterbahnhof erwerben möchten. Kraft: "Die Entscheidung fällt in den nächsten Wochen."