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Eine Herausforderung für die Straßenbauer

Eine Herausforderung für die Straßenbauer

Wallhalben. Das Straßenbauunternehmen A. + B. Staab aus Schmitshausen ist dabei, die wegen eines Böschungsabrutsches unbefahrbare Landstraße 469 nach Wallhalben aus Richtung Sickingerhöhe wieder befahrbar zu machen

Wallhalben. Das Straßenbauunternehmen A. + B. Staab aus Schmitshausen ist dabei, die wegen eines Böschungsabrutsches unbefahrbare Landstraße 469 nach Wallhalben aus Richtung Sickingerhöhe wieder befahrbar zu machen. Nach eingehenden Gesprächen und Kostenverhandlungen hat der Landesbetrieb Mobilität aus Kaiserslautern dem Schmitshauser Straßenbauunternehmen den Auftrag für die Wiederherstellung der Straße erteilt. Umfangreiche Erdbewegungsarbeiten sind bereits voll im Gange."Wir setzen selbstverständlich alles daran, dass diese Straße möglichst schnell wieder befahren werden kann und die Umleitung über den Ortsteil Knopp hinunter ins Wallhalbtal entfällt. Zwar mit bestimmten Einschränkungen, weil wir unter diesen Witterungsverhältnissen nicht asphaltieren können, doch bis zu den Weihnachtsfeiertagen kann es vielleicht noch klappen!" Ob Firmeninhaber Berthold Staab nicht doch der Witterung Tribut zollen muss und der Funken Hoffnung im Schneegestöber, das gestern in den späten Nachmittagsstunden wie vorhergesagt einsetzte, darin untergeht, bleibt abzuwarten. Bis in die späten Nachmittagsstunden waren die Mitarbeiter des Unternehmens dabei, mit schwerem Arbeitsgerät die Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit zu schaffen. "Das ist schon happig und wirklich eine große Herausforderung", stellte auch Ralf Rabung fest, der vor Monaten als Wettkönig mit seinem Bagger bei Thomas Gottschalk Fernsehgeschichte schrieb und jetzt seine Fingerfertigkeit für die Bürger aus der Region spielen lässt. Mit einem Kettenbagger ist Rabung dabei, den Fundamentfuss der abgerutschten Böschung herzustellen. Bauaufseher Michael Dick von der Straßenmeisterei Landstuhl vergleicht diese bauliche Maßnahme bildhaft mit einem "Streifenfundament" beim Hausbau. "Dann können sich die Leser etwas darunter vorstellen. Dieser Reibungsfuß muss Kräfte aufnehmen und stabilisierend wirken." Er wird ins vorhandene Gelände mit Grobschotter eingebaut und hat teilweise eine Breite von 1,50 Meter und die gleiche Höhe.