Ein neues Heim für die Feuerwehr

Zweibrücken. Grünes Licht hat die Allgemeinde Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier für eines der Großprojekte in Wattweiler gegeben. Die Arbeiten für die neue Feuerwehrbleibe direkt neben dem Dorfgemeinschaftshaus konnten somit endlich beginnen. Kaum war die Zustimmung der übergeordneten Landesbehörde im städtischen Posteingang, legten die Handwerker los

Zweibrücken. Grünes Licht hat die Allgemeinde Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier für eines der Großprojekte in Wattweiler gegeben. Die Arbeiten für die neue Feuerwehrbleibe direkt neben dem Dorfgemeinschaftshaus konnten somit endlich beginnen. Kaum war die Zustimmung der übergeordneten Landesbehörde im städtischen Posteingang, legten die Handwerker los. Das Bauunternehmen Fred Wolf aus Oberauerbach riss das alte Gebäude teilweise ein, auch das Heizungsbauunternehmen Conrad begann mit seiner Arbeit. Ob sich die Hoffnung von Ortsvorsteher Jürgen Kroh erfüllt und die Rohbauarbeiten noch dieses Jahr abgeschlossen werden können, wird weitgehend von der Witterung abhängen. "Auf jeden Fall ist mit den Arbeiten begonnen, da kann nichts mehr dazwischen kommen", stellte Kroh bei der jüngsten Ortsbeiratssitzung (wir berichteten) fest. Das Hochbauamt der Stadt die Arbeiten beaufsichtigt und begleitet die Arbeiten, für die insgesamt vier bis fünf Monate vorgesehen sind. "Es wird aber alles von der kommenden Witterung anhängen. Niemand weiß halt, wie lange die Tage noch frostfrei sind und gearbeitet werden kann", meinte Kroh. "Hauptsache, jetzt ist tatsächlich mit der Maßnahme begonnen." Was Ansprüche des Stadtteils hinsichtlich weiterer Projekte angeht, meinte Ortsvorsteher Kroh: "Wir wollten uns bis 2011 in Zurückhaltung üben, weil mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt und anderen Projekten wirkliche Großbaumaßnahmen anstanden. Die Zeit der Abstinenz ist nun aber vorbei. Unser Gesuch an die Stadt für den Haushalt 2011 sollten der Bau des Dorfplatzes und der des Bolzplatzes sein." Eine Einschätzung, wie sie auch die Ortsbeiratsmitglieder teilten. Für den Dorfplatz solle der städtische Haushalt einen Ansatz von 20 000 Euro vorsehen, für den Bolzplatz bei der TuS-Sportanlage 10 000 Euro. Neues Baugelände ist gleichfalls ein Zeil. Die Nachfrage sei da, aber es fehle an Baumöglichkeiten. Warum Baulücken im Ort nicht bebaubar sind, erläuterte der Ortsvorsteher. Ein neues Baugebiet westlich vom Sandrech hat sich als eine der Möglichkeiten herauskristallisiert. Die entsprechenden Aufstellungsbeschlüsse sollen demnächst gefasst werden.