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Ein Haus, nicht nur für die Vereine

Ein Haus, nicht nur für die Vereine

Der Dreh- und Angelpunkt in Dietrichingen ist das Dorfgemeinschaftshaus. Hier haben nicht nur die örtlichen Vereine ihr Domizil gefunden. Das Gebäude, in dem sich zwei Küchen befinden, wird auch für Veranstaltungen vermietet.

Auch die ein oder andere private Feier, wie beispielsweise Geburtstage oder Hochzeiten, finden in dem Haus, in dem sich bis 1966 die Volksschule befand, statt. Zehn Jahre später wurde das Haus dann umgebaut. "Der Anbau stammt aus dem Jahr 1986 ", erinnert sich Burgi Zahn, der vor einiger Zeit geholfen hat, die Fassade zu streichen.

"Nach dem Fischessen an Karfreitag findet hier am 24. April um 19 Uhr ein sehr interessanter Vortrag über Biber statt", informiert Ortsbürgermeisterin Andrea Henner. Das Gebäude nutzen vor allem der die Landfrauen, die Gymnastikgruppe, die evangelische Kirchengemeinde und der Freizeitchor. Letzterer wurde 1978 gegründet. Erster Chorleiter war der 1992 verstorbene Erwin Knerr. Die Proben finden unter Leitung von Thomas Hohlreiter jeden Montag ab 19 Uhr statt. Im Laufe der Jahre ist die Zahl der Sängerinnen und Sänger allerdings stetig zurückgegangen, weshalb der Chor dringend Nachwuchs sucht. "Im Grunde geht es vor allem um die Geselligkeit", unterstreicht Zahl, der berichtet, dass inzwischen auch schon drei Dietrichinger sich montags hier zum Kartenspielen treffen.

Jeden Dienstag laden die Landfrauen um 19.45 Uhr zur Gymnastik ein. Trainerin ist Iris Schäfer. Den Vereinen stehe das Haus kostenlos zur Verfügung. "Die Förderung ist auch sehr wichtig. Schließlich sorgen diese auch für das Freizeitangebot im Dorf", sagt Burgi Zahn. Das Dietrichinger Original verweist auch darauf, dass auch große Teile des Inventars im Dorfgemeinschaftshaus aus den Erlösen des früheren Frühlingsfestes des Freizeitvereins stammen. Auch seien viele Arbeiten für das Gebäude in ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen durchgeführt worden.