Ein Festwochenende nach Maß

Dieses Jahr spielte den Dietrichingern beim Dorffest alles in die Hand. Petrus mit dem Wetter, Schwimmtalent Marlene Hüther als Helferin am Zapfhahn und die vielen Besucher, die wie früher gut feiern konnten.

Nicht immer standen die Dorfbewohner beim Abhalten ihres traditionellen Dorffest mit Petrus im Bunde. Immer mal wieder mussten die schützenden Zelte festgezurrt und Sitzgelegenheiten im Freien geräumt werden, weil heftige Regengüsse die Feierfreude verdarben, zumindest aber beeinträchtigten. Ganz anders dieses Jahr, da stimmte nach Einschätzung einer restlos zufriedenen Ortsbürgermeisterin Andrea Henner alles, sozusagen von A bis Z und das gleich an beiden Festtagen.

Bereits der Auftakt sei einer ganz nach Maß gewesen, resümierte sie. Rund 30 Salate wurde in den heimischen Küchen kreiert. "Das ist schon kein Zubereiten mehr gewesen, da haben sich viele Frauen mächtig ins Zeug gelegt und bereits bei der Zubereitung von Salaten viel Inspiration walten lassen", sagt die Ortsbürgermeisterin. Das gelte in gleichem Umfang für den Sonntag, als mit gut 30 selbst gebackenen Kuchen, Früchteböden und Torten den Gästen die Auswahl schwer gemacht wurde. Zum Auftakt lautete die Devise, jeder kann essen, soviel in den Magen reingeht. Wer kein deutsches Rindersteak mochte, hatte mit Grillwürsten eine Alternative. Gegen Mitternacht sei alles weg gewesen, so die Ortsbürgermeisterin. Am Sonntag das gleiche Bild. Die bekannten "Dietrichinger Spezialitäten", zu denen auch die Klöße mit Specksoße zählen, waren heiß begehrt und vom Kuchen blieb gleichfalls kein Stück übrig. Mit einem sehr gut besuchten ökumenischen Gottesdienst war der zweite Dorffesttag begonnen worden und der Freizeitchor wusste mit seinen musikalischen Beiträgen beim Gottesdienst und danach einen sehr wesentlichen Unterhaltungsbeitrag beizusteuern.

Eine der tatkräftigen Helferinnen war die deutsche Schwimmhoffnung über die Kurzstrecke, Marlene Hüther. "Sie ist ein echtes Dietrichinger Kind und hat das sehr tatkräftig im Bierpavillon mit der Unterstützung ihrer Freundinnen und erwachsenen Helfer bewiesen", freute sich Andrea Henner.