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Ein Durchschnittsmonat, aber mit einem Rekordkälte-Tag

Ein Durchschnittsmonat, aber mit einem Rekordkälte-Tag

Lambsborn/Zweibrücken. Der Dezember bescherte uns zum dritten und vierten Advent Kälte und Schnee. Kurz vor Weihnachten setzte milderes Tauwetter ein. Der Januar gestaltet sich während der ersten Monatshälfte winterlich kalt mit etwas Schnee. Im zweiten Monatsabschnitt wird es wieder milder und es taut.Zunächst verlief der Dezember trüb und feucht. Gelegentlich regnete es

Lambsborn/Zweibrücken. Der Dezember bescherte uns zum dritten und vierten Advent Kälte und Schnee. Kurz vor Weihnachten setzte milderes Tauwetter ein. Der Januar gestaltet sich während der ersten Monatshälfte winterlich kalt mit etwas Schnee. Im zweiten Monatsabschnitt wird es wieder milder und es taut.Zunächst verlief der Dezember trüb und feucht. Gelegentlich regnete es. Mit Temperaturen zwischen sieben und zehn Grad blieb es ausgesprochen mild. Ab dem 13. hielt der Frühwinter mit Kälte und Schnee Einzug. Am vierten Advent sanken die Temperaturen in Teilen unserer Region verbreitet unter -15 Grad. In Lambsborn wurde mit -16,7 Grad der kälteste Wert seit Beginn der Messungen registriert. Kurz vor Weihnachten setzte aus Südwesten milderes Tauwetter ein. Unbeständig und mild mit häufigem Regen endete das Jahr 2009.Der Dezember fiel insgesamt durchschnittlich aus. Das Mittel der Lufttemperatur lag mit 1,6 Grad Celsius um nur 0,3 Grad über dem 30-jährigen Mittelwert. "Frosttage" (Temperaturminimum unter 0 Grad) gab es 14. "Eistage" (Temperaturmaximum unter null Grad) gab es immerhin acht. "Bodenfröste" (Frost in fünf Zentimetern über dem Erdboden) wurden an 21 Tagen registriert. Der tiefste Wert in Lambsborn, mit -16,7 Grad, resultierte am 20.. Der höchste Wert im Dezember wurde am 6. mit 10,3 Grad verzeichnet. Das Mittel der Luftfeuchtigkeit war mit 91 Prozent normal. In Lambsborn fielen 130 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Das entspricht etwa 150 Prozent des Monatsmittels. Der Niederschlag konzentrierte sich auf 24 Tage. Der meiste Niederschlag, mit 18,6 Litern pro Quadratmeter, prasselte am 29. vom Himmel. An zwölf Tagen lag eine Schneedecke, die am Abend des 21. mit 15 Zentimetern ihr Maximum erreichte. An sieben Tagen wurde Nebel beobachtet. An zwei Tagen brausten stürmische Windböen über die Region. Tage mit wenigen Wolken blieben Fehlanzeige. Tage mit vielen Wolken gab es dafür 22. Insgesamt war der Himmel im Dezember zu 86 Prozent von Wolken verdeckt (etwas zu viel). Die Sonnenscheindauer erreichte 40 Stunden. Das entspricht 96 Prozent des langjährigen Mittels.Michael Agne betreibt in Lambsborn eine Wetterstation.