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Ehrenpatenschaft von Bundespräsident Steinmeier für Familie in Contwig

Siebtes Kind : Der Bundespräsident als Ehrenpate

Um das Sozialprestige kinderreicher Familien zu stärken, hat Frank-Walter Steinmeier die Ehrenpatenschaft für das siebte Kind einer Contwiger Familie übernommen.

Für das siebte Kind eines Contwiger Ehepaars hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Ehrenpatenschaft übernommen. Südwestpfalz-Landrätin Susanne Ganster gratulierte jetzt den Eltern und hatte die ehrenvolle Aufgabe, den stolzen Eltern Kristina und Valentin Hermann die Urkunde für ihr Baby Hailey zu überreichen. Damit verbunden überreichte Ganster auch eine finanzielle Unterstützung des Bundespräsidenten, die jedes Ehrenpatenkind in einer Familie erhält.

Begleitet wurde die Landrätin von Contwigs Ortsbürgermeister Karl Heinz Bärmann und Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker, teilt die Kreisverwaltung mit.

Der Bundespräsident übernimmt auf Antrag der Eltern die Ehrenpatenschaft für das siebente Kind einer Familie. Die Ehrenpatenschaft wird in einer Familie nur einmal übernommen. Zum Zeitpunkt der Antragstellung müssen einschließlich des Patenkindes mindestens sieben lebende Kinder zur Familie zählen, die von denselben Eltern, derselben Mutter oder demselben Vater abstammen. Adoptivkinder sind den leiblichen Kindern gleichgestellt.

Die Ehrenpatenschaft hat in erster Linie symbolischen Charakter. Sie ist mit der Taufpatenschaft nicht zu vergleichen. Der Bundespräsident bringt mit der Ehrenpatenschaft die besondere Verpflichtung des Staates für kinderreiche Familien zum Ausdruck. Sie stellt die besondere Bedeutung heraus, die Familien und Kinder für unser Gemeinwesen haben. Die Ehrenpatenschaft soll mit dazu beitragen, das Sozialprestige kinderreicher Familien zu stärken.

Deutsche Paten-Statistik: Seit 1949 wurden insgesamt rund 80 800 Ehrenpatenschaften übernommen (Stand: 31.12.2018). Im Jahr 2018 waren es 541 (2017: 460, 2016: 500, 2015: 550, 2014: 600, 2013: 600, 2012: 599).