Ehrenamt ist Ehrensache

Contwig, mit seinem Ortsteil Stambach, ist nicht nur ein schöner Ort eingebettet in Wiesen und Felder, sondern bietet auch allerhand Annehmlichkeiten, mit denen es sich gut im Ort leben lässt. Neben den Geschäften für den täglichen Bedarf gibt es ein Warmfreibad, schon bald einen Wasserspielplatz, mehrere Wanderwege , eine Bahnanbindung, eine weiterführende Schule, an der man künftig sogar das Abitur machen kann, ein recht neues Rathaus und eine Bücherei mit über 8000 Medien. In der Bücherei, die im Untergeschoss des Rathauses untergebracht ist, trifft man häufig auf Heidrun Hiller. Die 67-Jährige ist nicht nur die ehrenamtliche Leiterin der Bücherei, sondern steckt auch ihr Herzblut hinein. Dabei stammt Hiller nicht aus der Region, sondern aus Hessen und zog 1980 mit Mann und Kindern nach Contwig, nachdem ihr Mann an den Bundeswehrstandort Zweibrücken versetzt wurde. Kurz nach dem Einzug wurde sie angesprochen, ob sie nicht mal bei den Landfrauen reinschnuppern möchte. "Das habe ich dann gleich gemacht und bin 1981 eingetreten", erzählt Hiller. Doch neben den Landfrauen fand sie auch schnell noch einen anderen Bezug zur neu gewählten Heimat: die Bücherei, die zu der Zeit noch im alten Rathaus untergebracht war. So verbrachten sie und die Kinder viel Zeit dort; und als in Stambach eine Nachfolgerin gesucht wurde, wurde sie gefragt. Für Hiller eine tolle Sache, zumal sie vorher schon beruflich mit der Verwaltung von öffentlichen Bibliotheken zu tun hatte. Also begab sie sich mit der Leitung der Stambacher Bücherei auf neues und doch vertrautes Terrain. Nicht lange danach wurde auch in Contwig eine neue Leitung benötigt, und so kam auch noch diese dazu. "Dann hat es sich langsam zu mehr entwickelt", erzählt Hiller. Aus einem Öffnungstag in der Woche wurden mehrere an beiden Standorten, und auch das Team an freiwilligen Helfern wurde immer größer. Die Leitung der Stambacher Bücherei hat Hiller mittlerweile abgegeben, mit Contwig und der Ortsleitung der Contwiger Landfrauen hat Hiller mehr als genug zu tun, ist sie doch fast jeden Tag in der Woche in der Bücherei anzutreffen. Dort lässt sie sich neben der regulären Arbeit viele andere Dinge einfallen und organisiert diese, wie Lesungen, Erzählcafé oder das aktuelle Projekt, der Bau eines kleinen Tisches aus Büchern für die neue gemütliche Leseecke.

Contwig, mit seinem Ortsteil Stambach, ist nicht nur ein schöner Ort eingebettet in Wiesen und Felder, sondern bietet auch allerhand Annehmlichkeiten, mit denen es sich gut im Ort leben lässt. Neben den Geschäften für den täglichen Bedarf gibt es ein Warmfreibad, schon bald einen Wasserspielplatz, mehrere Wanderwege , eine Bahnanbindung, eine weiterführende Schule, an der man künftig sogar das Abitur machen kann, ein recht neues Rathaus und eine Bücherei mit über 8000 Medien. In der Bücherei, die im Untergeschoss des Rathauses untergebracht ist, trifft man häufig auf Heidrun Hiller. Die 67-Jährige ist nicht nur die ehrenamtliche Leiterin der Bücherei, sondern steckt auch ihr Herzblut hinein. Dabei stammt Hiller nicht aus der Region, sondern aus Hessen und zog 1980 mit Mann und Kindern nach Contwig, nachdem ihr Mann an den Bundeswehrstandort Zweibrücken versetzt wurde. Kurz nach dem Einzug wurde sie angesprochen, ob sie nicht mal bei den Landfrauen reinschnuppern möchte. "Das habe ich dann gleich gemacht und bin 1981 eingetreten", erzählt Hiller. Doch neben den Landfrauen fand sie auch schnell noch einen anderen Bezug zur neu gewählten Heimat: die Bücherei, die zu der Zeit noch im alten Rathaus untergebracht war.

So verbrachten sie und die Kinder viel Zeit dort; und als in Stambach eine Nachfolgerin gesucht wurde, wurde sie gefragt. Für Hiller eine tolle Sache, zumal sie vorher schon beruflich mit der Verwaltung von öffentlichen Bibliotheken zu tun hatte. Also begab sie sich mit der Leitung der Stambacher Bücherei auf neues und doch vertrautes Terrain. Nicht lange danach wurde auch in Contwig eine neue Leitung benötigt, und so kam auch noch diese dazu. "Dann hat es sich langsam zu mehr entwickelt", erzählt Hiller. Aus einem Öffnungstag in der Woche wurden mehrere an beiden Standorten, und auch das Team an freiwilligen Helfern wurde immer größer.

Die Leitung der Stambacher Bücherei hat Hiller mittlerweile abgegeben, mit Contwig und der Ortsleitung der Contwiger Landfrauen hat Hiller mehr als genug zu tun, ist sie doch fast jeden Tag in der Woche in der Bücherei anzutreffen. Dort lässt sie sich neben der regulären Arbeit viele andere Dinge einfallen und organisiert diese, wie Lesungen, Erzählcafé oder das aktuelle Projekt, der Bau eines kleinen Tisches aus Büchern für die neue gemütliche Leseecke.

Zum Thema:

HintergrundFür den morgigen Samstag, 11. Juli, lädt das Team der Gemeindebücherei Contwig anlässlich des 60. Büchereijubiläums und des beginnenden Lesesommers zu einem Tag der offenen Tür ein. Am Nachmittag gibt es Kaffee und Kuchen. Für Unterhaltung sorgt ebenfalls am Nachmittag ein Zauberer, der mit seinen Tricks für Verblüffung sorgen wird. Die jüngeren Besucher sind eingeladen, sich beim Kinderschminken farbenfroh bemalen zu lassen. nlg

Zum Thema:

auf einen blickAn diesem Wochenende findet nach dreijähriger Pause wieder das Dorffest statt. Dann wird die Bahnhofstraße zur Feiermeile, auf der es bis in die Abendstunden auf zwei Bühnen Livemusik gibt. Wer beim offiziellen Startschuss mit Fassanstich dabei sein möchte, sollte sich den Samstag vormerken. Dann spielt um 21 Uhr die Lokalband Riggehoor (siehe auch Seite 19). Ebenfalls an diesem Abend auf der Bühne: die Band Celebrate music4you. Am Sonntag beginnt das Dorffest um 12 Uhr mit einem Frühschoppenkonzert des Orchesters des VT Contwig. Einen farbenprächtigen Abschluss findet das Fest am Sonntag um 22.30 Uhr mit einem Feuerwerk. nlg