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Drei Männer kämpfen um das Contwiger Rathaus

Drei Männer kämpfen um das Contwiger Rathaus

Contwig. Mit Spannung wird am 11. Januar das Ergebnis der Contwiger Ortsbürgermeisterwahl erwartet. Gleich drei Bewerber kämpfen um den Amtssessel. Für die CDU geht Karlheinz Bärmann ins Rennen. Er ist 55 Jahre alt. Seit 35 Jahren gehört der Bauleiter bei der Firma Wolf und Sofsky dem Contwiger Gemeinderat an

Contwig. Mit Spannung wird am 11. Januar das Ergebnis der Contwiger Ortsbürgermeisterwahl erwartet. Gleich drei Bewerber kämpfen um den Amtssessel. Für die CDU geht Karlheinz Bärmann ins Rennen. Er ist 55 Jahre alt. Seit 35 Jahren gehört der Bauleiter bei der Firma Wolf und Sofsky dem Contwiger Gemeinderat an. 16 Jahre war er Fraktionsvorsitzender und seit zwei Jahren ist er Beigeordneter. Dabei vertrat er monatelang den erkrankten und am 13. Oktober verstorbenen Bürgermeister Wilhelm Sefrin. Sollte Bärmann gewinnen, kann er am 12. Januar erneut feiern. Dann vollendet der Contwiger Christdemokrat das 56. Lebensjahr. Eigentlich wollte Bärmann die Wahl bis zum 7. Juni verschieben und die Amtsgeschäfte bis zu diesem Datum als Beigeordneter weiterführen (wir berichteten). Doch im Gemeinderat stimmte die UWG (Unabhängige Wählergemeinschaft) gegen diesen Plan.Die SPD hat Fraktionschef Volker May nominiert. Der 48-Jährige gehört seit 1994 dem Gemeinderat an. Auch er wollte eine Direktwahl des Bürgermeisters erst zur Kommunalwahl am 7. Juni durchführen.Für die UWG hat Bertram Schlachter den Hut in den Ring geworfen. Der 54-Jährige wurde von der Wählervereinigung einstimmig gewählt. Nach seiner Nominierung bemerkte Schlachter, er gehe "mit einem guten Gefühl in den Wahlkampf" und wolle "Bewegung in die Sache bringen". In Contwig leben 4009 Wahlberechtigte. Sie können am 11. Januar von acht bis 18 Uhr ihre Stimmen abgeben oder per Briefwahl wählen. Bei der letzten Wahl am 13. Juni 2004 erhielt Wilhelm Sefrin 1656 Stimmen. Für den damaligen SPD-Bewerber Herbert Betz votierten 327 Contwiger. UWG-Kandidat Hans-Peter Döring konnte 344 Wähler von sich überzeugen. nob