1. Pfälzischer Merkur
  2. Zweibrücken-Land

Drachenbasteln: Wettbewerb in Zweibrücken-Land vor der Prämierung

Drachen-Wettbewerb der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land : 53 Kinder haben Drachen gebastelt

Wenn die Corona-Lage es zulässt, folgt im November in Zweibrücken-Land ein Drachenfest mit Preisverleihung.

Herbstzeit – Drachenzeit. Erstmals gab es in der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land für die jüngsten Bürger einen Drachenwettbewerb. Verbandsbürgermeister Björn Bernhard gab dazu in enger Zusammenarbeit mit dem Förderverein „Kultur in der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land“ den Anstoß. Mit einem größeren Erfolg als erwartet: 53 Kinder aus beiden Altersgruppen schickten Bilder ihrer bunten Luftsegler Marke Eigenbau für die Herbstzeit.

Die Kleinen aus den Kindergärten Althornbach und Stambach sowie die Schüler der Grundschulen Stambach und Hornbach stellten sich im Gruppenwettbewerb der Herausforderung, möglichst den schönsten Drachen zu bauen.

Im Ratssaal des Verwaltungsgebäudes ist das Tischgeviert mit Abbildungen der geschaffenen Werke regelrecht gepflastert. Schön getrennt nach den drei Wettbewerbskategorien. Ausgelobt sind die schönsten Drachen, für die es jeweils Preise gibt. Die Flugtauglichkeit der bunten Luftsegler war keine Wettbewerbsvoraussetzung. Doch viele Teilnehmer versichern, dass ihre Drachen beim Drachenfest mit Preisverleihung am dritten Novemberwochenende fliegen können. Details dafür werden noch erarbeitet. Die Fest-Details werden noch erarbeitet. Björn Bernhard: „Das muss ja alles coronabedingt verlaufen, wir müssen das in Gruppen über die Bühne bringen und sind dazu am Tüfteln.“ Die Preise in den drei Gruppen sind dann gestaffelt. In der Teilnehmergruppe bis Siebenjährige nahmen neun Kinder teil. 44 sind es in der zweiten Gruppen gewesen, in welcher die acht- bis 14-jährigen Teilnehmer ihrer Bastelfantasie freien Lauf lassen konnten. Preise wird es zudem für die Gruppenarbeiten geben, eine Anerkennung für alle Teilnehmer.

„Zugegeben, ich hatte etwas Bammel ob das ein Erfolg wird. Jetzt bin ich froh, dass wir das so realisiert haben, denn die Vielzahl der positiven Rückmeldungen zeigt, dass der Gedanke für einen solchen Wettbewerb doch nicht so abwegig gewesen ist“, berichtet der Verbandsbürgermeister. Corona, Herbstferien – da habe man doch etwas für die Kinder tun wollen. Vom ersten Gedanken bis zu den weiterführenden Gesprächen sei es dann doch noch ein größerer Schritt gewesen, versichert Bernhard, der bei bei der Abgabe der eigenen Tochter im Althornbacher Kindergarten und dann auch bei der Grundschule Hornbach die Umsetzung der Idee auslotete. Malwettbewerbe gebe es eh schon, Kürbisschnitzereien ebenso.

Daniela Weber von der Kita Althornbach fand einen Drachenwettbewerb durchaus als Herausforderung. Bauform, Gestaltung, äußeres Erscheinungsbild, das stand im Mittelpunkt. Und so kamen jetzt die Juroren ins Schwitzen, als diese DIN-A-4-große Bilder zu den Endprodukten aus dünnen Holzstäben, Schnur, Papier und jeder Menge Leim begutachteten. Manche Drachen mit Papierfranzen, mit handgefertigten Motiven auf der Drachenfläche, alles Unikate, jeder Drachen auf seine Art. Erstaunlich, mit welchem Ideenreichtum die Drachenbastler zu Werke gingen.

Für Bernhard ein großartiges Schaffen der Kleinen, ein Zeichen, dass ihnen die Bastelei viel Spaß gemacht hat. Das i-Tüpfelchen für alles wäre jetzt ein Drachenfest ohne Beschränkungen. „Die bunten Luftsegler und die Kinder als Steuerkünstler mit der Drachenschnur in der Hand, das wäre doch jetzt Herz aufgegangen“, so Björn Bernhard als Vater, der die Bastelfreude hautnah miterleben konnte.