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Dorfplatz und Feuerwehr-Bleibe werden 2016 Thema in Wiesbach

Dorfplatz und Feuerwehr-Bleibe werden 2016 Thema in Wiesbach

Rappelvoll war gestern die kleine Ratsstube im Dorfgemeinschaftshaus Wiesbach. Neben dem Bericht zu dem, was im vergangenen Jahr geleistet wurde, beschäftigte sich Bürgermeister Emil Mayer damit, welche Herausforderungen sich im neuen Jahr abzeichnen.

Ortsbürgermeister Emil Mayer nutzte den Wiesbacher Neujahrsempfang gestern Nachmittag dazu, vielen zu danken, die sich das Jahr über redlich in die Gemeindearbeit eingebracht haben.

Leicht sei das Jahr 2015 nicht gewesen, meinte der Ortsbürgermeister, der krankheitsbedingt für längere Zeit bei der Wahrnehmung der Amtsgeschäfte ausfiel, jedoch mit seinen Stellvertretern wackere Mitstreiter hatte, die ihn voll und ganz vertraten und Emil Mayer deshalb auch nicht mit Lob entsprechendem Lob für die Ortsbeigeordneten sparte. Das galt ebenso für Klaus Martin Weber aus Käshofen, welcher sich um die Belange des Kindergartenzweckverbandes kümmerte. Das Dorffest und die Zeltkerwe sind nach Auffassung von Emil Mayer einmal mehr beste Großveranstaltungen gewesen und beispielhaft als Nachweis dafür, dass sich die Bürger ins Gemeindeleben einbringen, sich ehrenamtlich engagieren. Allein beim Dorffest seien es gut 70 bis 80 Helfer gewesen. Das segensreiche Mitwirken des "Wiesbacher Hofes" mit seinen Inhabern Claudia und Udo Kiefer wolle er auf keinen Fall schmälern, betonte Mayer: "Ohne den Wiesbacher Hof würde weder am Dorffest noch an der Zeltkerwe etwas bei uns laufen."

Beim Gestalten des Dorfplatzes von Wiesbach sieht Mayer eine der großen Herausforderungen für das neue Jahr. Vor den Problemen beim Straßenausbau dürfe niemand die Augen verschließen, meinte der Ortsbürgermeister, der nur mit dem Einführen des wiederkehrenden Beitrags im Straßenausbau eine gerechte Verteilung der Beitragslast auf viele Schultern sieht. Denn ein Einmalbeitrag für die Straßenbeleuchtung sei in der Höhe noch zu verkraften, nicht aber beim Straßenausbau in Bauert- und Schulstraße.

Neue Unterkünfte wird die wieder intakte Dorffeuerwehr bekommen und Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker (SPD ) wusste auch schon, wie die Ortsgemeinde sich vielleicht eine gute Ausgangsposition beim Gestalten des neuen Dorfplatzes verschaffen kann: Er empfahl eine intensive Mitarbeit beim "Stadt-Umland-Konzept" und sah durchaus Chancen, dabei wertvolle Anstöße für die Herausforderung zu bekommen.