„Die Seele für Neues öffnen“

Musik und Gesang gegen die Schnelllebigkeit unserer Zeit zu setzen, ist eines der Anliegen des Gemischten Chores Eintracht Mörsbach. Kürzlich fand sein Weihnachtskonzert in Wattweiler statt.

Das kleine zierliche, eher schüchterne Kirchlein, die Dreifaltigkeitskirche in Wattweiler , war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Weihnachtskonzert des Gemischten Chors Eintracht Mörsbach stand auf dem Programm. Im Anschluss gab es ein gemütliches Beisammensein mit Sekt, Glühwein und Weihnachtsgebäck. Alle waren eingeladen, viele nahmen die Einladung an. Chorleiter Steffen Hemmer spielte zur Einleitung ein Orgelstück. Vorsitzender Bruno Wolf begrüßte die Gäste, Friedrich Stucky sprach Grußworte zum Weihnachtsfest.

Dann begann der Chor klangvoll mit "Glockenklang", "Still ruht die Flur zu Bethlehem" und "Alle Kinde dieser Welt". Mit 20 Sängerinnen und Sängern mit guter Stimmverteilung ist der Chor gut besetzt und darf sich einiges vornehmen. 125 Jahre besteht der Chor im kommenden Jahr, also in wenigen Tagen, 25 Jahre führt ihn Chorleiter Steffen Hemmer. "Unsere Übungsstunden haben bei uns einen festen Platz, in der Hektik und Schnelllebigkeit der modernen Zeit. Gesang öffnet die Seele für Neues", hieß es in der Festschrift zum 120-Jährigen und das gilt natürlich noch heute.

Das Konzertprogramm umfasste Chorlieder, Geschichten, Solomusikstücke mit Gesang und Klavierbegleitung, zu Gast war das Vokalensemble aus Blieskastel, Adventsmusik mit der Familie Theobald. Ein bunter Reigen musikalischer Darbietungen, interessant und anregend, insgesamt ein plastisches Weihnachtsbild bei trüben Dezemberwetter: Umso heller leuchtete die Weihnachtsmusik. Dazu ein hübsch gestaltetes Programmheft, das gefiel.