Die "Kälwer" in großer Feierlaune

Mauschbach. Kerwetage in Mauschbach, die muss jeder einmal erlebt haben, denn urig, zünftig, ausgelassen und dennoch friedlich geht es dabei zu, wenn die "Kälwer", wie die Mauschbacher im Volksmund bezeichnet werden, Kerwe feiern, Beim Dorfgemeinschaftshaus geht es dann gleich fünf Tage lang rund, wird aufgetischt was die Festküche hergibt, wird gefeiert dass die Erde bebt

 Viele strömten herbei, um die Kerwerede zu verfolgen. Foto: cos

Viele strömten herbei, um die Kerwerede zu verfolgen. Foto: cos

Mauschbach. Kerwetage in Mauschbach, die muss jeder einmal erlebt haben, denn urig, zünftig, ausgelassen und dennoch friedlich geht es dabei zu, wenn die "Kälwer", wie die Mauschbacher im Volksmund bezeichnet werden, Kerwe feiern, Beim Dorfgemeinschaftshaus geht es dann gleich fünf Tage lang rund, wird aufgetischt was die Festküche hergibt, wird gefeiert dass die Erde bebt. Mangels ausreichenden Räumlichkeiten feiern die Straußmädels und Straußbuben in einem Zelt direkt beim Dorfgemeinschaftshaus. Dort geht im wahrsten Wort mächtig die Post ab. Fast so viele Zuhörer wie Einwohner lauschten den markigen Worten Jan-Marc Lauers, der sich mit der Kerwerede einmal mehr viel Mühe gab und mit Feingespür so manche Neuigkeit ans Tageslicht beförderte. So erfuhren alle, dass spätestens seit dem Neubaugebiet viele Auswärtige ins Dorf gezogen seien und es dabei auch so manchem Saarländer im Ort bestens gefällt. "Mer wisse, dess is e Chance fer uns, un ken Gefahr, im Gegensatz zum Sarrazin un dem sei Trara". Heute geht es mit einem Frühschoppen ab zehn Uhr weiter und am Abend heißt es nochmals "hoch die Tassen", oder besser der Schoppengläser. Weil eines nämlich klar ist. "Mauschbach is halt enfach e scheener Flecke uff dere Welt". cos