Die Feuerwehr bleibt in der Fläche

Zweibrücken. "Die Feuerwehr muss in der Breite aufgestellt bleiben", sagte Verbandsbürgermeister Kurt Pirmann. Der Verbandsgemeinderat schloss sich einstimmig dem Vorschlag an und sprach sich für ein dezentrales Konzept für die Feuerwehr in der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land aus. Seit zwei Jahren wird über ein Feuerwehrkonzept diskutiert

Zweibrücken. "Die Feuerwehr muss in der Breite aufgestellt bleiben", sagte Verbandsbürgermeister Kurt Pirmann. Der Verbandsgemeinderat schloss sich einstimmig dem Vorschlag an und sprach sich für ein dezentrales Konzept für die Feuerwehr in der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land aus. Seit zwei Jahren wird über ein Feuerwehrkonzept diskutiert. Vor dem Hintergrund der Entscheidung für Wechselladefahrzeuge oder Mehrzweckfahrzeuge musste die Verbandsgemeinde sich für eine zentrale oder dezentrale Feuerwehr entscheiden.Nach Meinung Pirmanns führten Wechselladefahrzeuge, bei denen Container auf Fahrzeuge gesetzt werden, zu mehr Hauptamtlichkeit in der Feuerwehr und damit zu einer Schwächung der Wehren in der Fläche. Der Bürgermeister betonte die Bedeutung der Feuerwehr in den 17 Orten: "Die Feuerwehr muss in der Breite bestehen bleiben."

Der Rat nahm die Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms IV zustimmend zur Kenntnis. Dabei wird den Kommunen mehr Freiraum bei der Ausweisung von Standorten für Windkraftanlagen eingeräumt. Kurt Pirmann: "Die Kommunen sollen über Flächennutzungspläne den geordneten Ausbau der Windenergie angehen."

Personelle Änderungen

Der Rat stimmte zu, dass die Verbandsgemeinde der Energiegesellschaft des Landkreises beitritt. 4200 Euro beträgt die Kapitaleinlage. Nach Aussage des Bürgermeisters sei es die vordringliche Aufgabe der Gesellschaft, durch intelligente Netzwerke die Stromverteilung in der Südwestpfalz zu koordinieren.

Für den bebauten Bereich der Etzenbacher Mühle sieht der Flächennutzungsplan eine landwirtschaftliche Nutzung vor. Der neue Eigentümer möchte den Bereich mit Reitsport und Gastronomie touristisch nutzen. Pirmann: "Das passt in unser Konzept des sanften Tourismus." Deshalb stimmte auch der Rat zu, den Flächennutzungsplan mit der Ausweisung als Sonderfläche für Tourismus zu ändern. Beschlossen wurden der Aufstellungsbeschluss und die Beteiligung der Öffentlichkeit.

Wolfgang Rapp (SPD) aus Großbundenbach wurde als neues Ratsmitglied verpflichtet. Er ist Nachfolger von Jürgen Gundacker, der am 1. Juni Verbandsbürgermeister wird. Im Hauptausschuss rückt Heidi Ziehl (SPD) für Gundacker nach.

Im nichtöffentlichen Teil stimmte der Rat zu, dass Gabriele Lintz stellvertretende Leiterin der Zentralabteilung wird. Die Stelle wurde frei, nachdem Karl-Heinz Brügel am 1. Mai zum Leiter befördert wurde. Lintz wechselt von der Verbandsgemeinde Wallhalben zur Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land. sf