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Die City lebt nur, wenn der Handel floriert

Die City lebt nur, wenn der Handel floriert

EinzelhandelDie City lebt nur, wenn der Handel floriertZu "Keine übertriebene Rücksicht auf die Nachbarn" (Merkur vom 8. November)Ex-OB Streuber hat vielleicht recht, wenn er in der geplanten Ansiedlung auf der Truppacherhöhe keine Katastrophe für die Nachbarn sieht. Die diesbezügliche Konkurrenz belebt das Geschäft und bekämpft sich zugleich auch gegenseitig

EinzelhandelDie City lebt nur, wenn der Handel floriertZu "Keine übertriebene Rücksicht auf die Nachbarn" (Merkur vom 8. November)Ex-OB Streuber hat vielleicht recht, wenn er in der geplanten Ansiedlung auf der Truppacherhöhe keine Katastrophe für die Nachbarn sieht. Die diesbezügliche Konkurrenz belebt das Geschäft und bekämpft sich zugleich auch gegenseitig. Auch mag es richtig sein, dass die Innenstadt nicht davon betroffen wird. Denn wo nichts mehr ist, wird auch nichts mehr betroffen. Zuverlässig ist die Feststellung, dass es in Zweibrücken bekannte Marken wie Adidas nicht mehr zu kaufen gibt, weil auch diese Marken durch das Designer-Outlet der Innenstadt entzogen wurden (was Streuber ja noch selbst in die Wege leitete). Was für die Stadt gut ist, muss für den innerstädtischen Einzelhandel nicht auch gut sein. Nicht neu ist auch, dass Zweibrücken seinen Ruf als Einkaufsstadt verloren hat, weil florierende Zentren in der Peripherie entstanden sind. Aber was war die Ursache und wer hat seinerzeit die Richtung angegeben? Wie Ex-OB Streuber schreibt, soll es Spaß machen, oft in die Stadt zu gehen. Wie das, wenn er selbst nicht daran glaubt, dass die Innenstadt jemals wieder eine pulsierende Geschäftszone wird? Damit sind alle seine Ratschläge bereits wieder Makulatur. Willi Brombacher, Zweibrücken