Deutliche Fortschritte erzielt

Zur Sichtung, Körung und Ausstellung lud sich der Schäferhundeverein RSV 2000 internationale Gäste nach Contwig ein. Ziel war unter anderem eine einheitliche Bewertung.

. Schäferhunde aus mehreren Ländern waren am Wochenende in Contwig zu Gast. Der Grund: der Schäferhundeverein RSV2000 führte gemeinsam mit dem Competence Center Saar-Pfalz eine Sichtung, Ausstellung und Körung für Deutsche Schäferhunde durch. Hundesportler und Juroren aus Deutschland, Russland, den Niederlanden und der Schweiz kamen am vergangenen Wochenende auf den Hundesportplatz des RSV2000 Contwig e.V. zusammen. Der Verein lud nämlich zusammen mit dem Competence Center Saar-Pfalz zur Sichtung, Ausstellung und Körung von Deutschen Schäferhunden ein. So sind Talentsichtungen, wie sie am Samstag durchgeführt wurden, eine Zuchtvoraussetzung. Mehrere Leiter der Competenz Zentren führten diese Sichtungen durch und stellten fest: die vorgestellten Deutschen Schäferhunde entsprachen weitgehend dem Standard. Als Bewertungsparameter diente hierbei eine Bewertungsmatrix. Die daraus gesammelten Daten werden online im digitalen Zuchtbuch mit Stand- und Kopfbild des Hundes erfasst. Der Samstag endete mit einer Ausstellung. Zuchtrichter Eugen Ecker aus Zweibrücken wurden insgesamt elf Hunde zur Bewertung vorgestellt, die ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis erreichten, wie der Verein mitteilt. Der Sonntag stand im Zeichen der Körungen. Drei Hunde wurden zur Körung vorgestellt. Dadurch können sich die vorgestellten Hunde für weitere Zuchteinsätze im Verein qualifizieren. Ein simulierter Überfall und eine Mutprobe standen dabei auf dem Programm in der Körstufe 1. In Körstufe 3, die eine Hündin nun erstmals im RSV2000 erreichte und ein Mindestalter von acht Jahren vorschreibt, gilt es noch einen zusätzlichen Vitaltest zu bestehen. Der 1. Vorsitzende des Schäferhundevereins RSV2000 Eugen Ecker und der Leiter Ausbildung und Zucht des Vereins, Dr. Helmut Raiser, zogen zum Abschluss dieser Veranstaltung ein sehr positives Fazit. "In Bezug auf die einheitliche Bewertung und Beschreibung des Deutschen Schäferhundes bei Sichtungen und Körungen, konnten bei dieser Veranstaltung wieder deutlich Fortschritte erzielt werden", fasst Eugen Ecker zusammen.