Der Name ist Programm

Ob es das Dorffest ist oder die vielen Arbeitseinsätze - ohne den Verein „Großsteinhausen Aktiv“ blieben in der Gemeinde viele Vorhaben auf der Strecke. In der nächsten Zeit sollen neben der Sanierung der Leichenhalle vor allem die Hinweisschilder der Wanderwege erneuert werden.

Ohne die vielen ehrenamtlich tätigen Menschen - insbesondere ohne "Großsteinhausen Aktiv" - könnten viele Projekte in Großsteinhausen nicht mehr realisiert werden. Fehlt es doch in den Kommunen schon seit langem am Geld, um wichtige Vorhaben in die Tat umsetzen zu können. Deshalb ist es umso erfreulicher, dass die Mitglieder mit viel Herzblut und Einsatz der Gemeinde zur Seite stehen, wenn es darum geht, Großsteinhausen nach vorne zu bringen.

"Großsteinhausen Aktiv" wurde 1993 zur Förderung der Dorfgemeinschaft sowie zum Zwecke der Heimatpflege und der Verschönerung des Ortsbildes gegründet. Er zählt heute rund 80 Mitglieder. Zu seinen Aufgaben zählt die Organisation des Dorffestes, das im Juli stattfindet. "Viele weitere Aktivitäten wie beispielsweise eine gemeinsame Weinfahrt und eine Wanderung in der näheren Umgebung sollen das Zusammengehörigkeitsgefühl der Dorfbewohner stärken", erklärt der Vorsitzende Volker Schmitt. Über das ganze Jahr treffen sich die Mitglieder zu Arbeitseinsätzen, die zur Verschönerung des Ortsbildes und zum Ausbau des Freizeitangebotes beitragen.

In den nächsten Monaten sollen unter anderem die Grünbeet im Ort auf Vordermann gebracht und auf dem Friedhof die Leichenhalle saniert werden. Darüber hinaus will der Verein die Hinweisschilder der Wanderwege erneuern und auch einen Weg nach Riedelberg anlegen. "Dieser dient als Anbindung zum Jakobsweg", informiert Schmitt. Schon jetzt gibt es im Steinhauser Land viele interessante Touren. Derzeit sind es sechs an der Zahl. Der Westwallweg mit seinen 15 Kilometern Wanderstrecke ist dabei der längste Rundwanderweg. Auf seltene Fauna und Flora im Felsalbtal macht schon die Infotafel aufmerksam.