Der Dorfplatz macht Fortschritte

Am neuen Dorfplatz in Martinshöhe wird gearbeitet. Die Aushubarbeiten sind bereits abgeschlossen, Versorgungsleitungen für Elektrizität und Wasser verlegt. Eigenleistung bleibt weiterhin gefragt, denn zu tun gibt es genug.

Mehr als 200 000 Euro wird die Gemeinde Martinshöhe in den neuen Dorfplatz gegenüber der Kirche Sant-Martin investieren. Es soll nicht nur ein Werk von Fachleuten werden. Ortsbürgermeisterin Barbara Schommer ebnete schon in den Zeiten der Grundsatzdiskussionen rund um den neuen Dorfmittelpunkt die Möglichkeit zum ehrenamtlichen Engagement. "Wir müssen, um den Gemeindeanteil finanzieren zu können, Eigenleistungsanteile erbringen. Jede helfende Hand ist uns deshalb sehr willkommen."

Die Baugrube für den neuen Dorfplatz war schon vor Wochen ausgehoben und ist längst wieder mit einer dicken Schotterschicht verschlossen. ausgehoben. Großes technisches Gerät war dabei im Einsatz, soweit es möglich war, verrichteten einheimische Landwirte Fahrdienste, karrten Recyclingmaterial heran, mit welchem der Bauuntergrund fachgerecht verdichtet wurde, nachdem die Gräben für die Wasserleitungsrohre und den Strom fachmännisch angelegt worden waren. Der lehmige Bauuntergrund hatte damals deutlich gemacht, dass gerade beim Auffangen und Ableiten des Oberflächenwassers größte Gewissenhaftigkeit an den Tag zu legen ist, weil falsche Anschlüsse oder gar nicht funktionierende Drainageleitungen zu einem echten Problem werden könnten.

Franz Stuppi war jedoch schon beim Ausheben und Verfüllen der Baugrube davon überzeugt, dass das alles ganz schnell wieder in den Griff zu bekommen ist. "Da haben wir schon ganz andere Probleme gelöst", gab sich der Helfer optimistisch und der ehemalige Vorsitzende des örtlichen Pfälzerwaldvereins, zu seiner Amtszeit Antriebsmotor für das Wanderheim, die Fritz-Claus-Hütte auf dem Weg nach Bruchmühlbach-Miesau, verantwortlich, sollte Recht behalten.

Trotz der Regenfälle in den vergangenen Wochen war ein Arbeiten bis zum Kälteeinbruch möglich. Es blieb nicht allein bei den verschiedenen Schnurgerüsten, welche eine Platzeinteilung signalisieren. Viereckige Pflastersteine sind bereits sichtbare Abgrenzungslinien für die Parkplätze, welche zur vorhandenen Wohnbebauung seitlich angelegt werden. Der Bereich für die Pavillons hinten rechts ist ebenfalls in der Grundstruktur hergestellt. Wenngleich gestern und wohl auch heute wegen den Minusgraden an ein Fortführen der Pflasterarbeiten auf dem Platz nicht zu denken ist, gibt es für die freiwilligen Helfer, die der Gemeinde ihre Mithilfe zugesichert haben, ausreichend Möglichkeit zum Arbeiten.

Möglichkeiten, sich in das Projekt positiv einzubringen, sieht auch Ortsbürgermeisterin Barbara Schommer mannigfach gegeben. Ein Eigenleistungsanteil von 30 000 Euro muss erbracht werden. Gewiss, nicht gerade ein Pappenstiel, aber doch ein Wert, der von den Helfern zu erbringen ist. Deshalb verschwendet Schommer auch überhaupt keinen Gedanke daran, dass dieser in der Gesamtfinanzierung festgeschriebener Beitrag nicht geleistet werden könnte.