Der alte Saustall muss weichen

Althornbach. Für Stimmungswogen innerhalb der Dorfbevölkerung haben jüngst die Erwägungen für den Bau einer neuen Bürgerhalle auf dem Gelände des inzwischen von der Gemeinde erworbenen "Freyer'sch Hof"-Geländes gesorgt

Althornbach. Für Stimmungswogen innerhalb der Dorfbevölkerung haben jüngst die Erwägungen für den Bau einer neuen Bürgerhalle auf dem Gelände des inzwischen von der Gemeinde erworbenen "Freyer'sch Hof"-Geländes gesorgt. Erst bei der Wahl des neuen Verbandsbürgermeisters von Zweibrücken-Land hatten die Wähler in einer gesonderten Abstimmung ihre Meinung bekunden können und dem "Erwerb der alten TVA-Halle" eine klare Abfuhr erteilt. Eines haben die vielen Diskussionen, insbesondere bei den übergeordneten Zuschussgebern für das Gesamtprojekt Bürgerhalle bewirkt, es sind Entscheidungen gefallen."Wir können den alten 'Saustall' der direkt ans alte Wohnhaus angebaut ist abreißen", erklärte Ortsbürgermeisterin Ute Klein und konnte im gleichen Atemzug mit einer weiteren frohen Botschaft aus Mainz aufwarten: Der Grunderwerb der Immobilie nebst Abriss werden insgesamt mit 40 Prozent der Kosten gefördert. Der Abriss des alten Saustalls in der Verlängerung des alten Wohnhauses auf dem Hofgelände, das den alten Dorfteil bildhaft prägte, ist genehmigt. "Wir hatten eigentlich vor, diesen Teil mitzunutzen, aber der Erhalt dieser Bausubstanz ist zu kostenintensiv. Da steckt überall Salpeter im Gemäuer", sagt Klein. Sobald die Abrissarbeiten ausgeschrieben sind und die Kostenangebote dafür vorliegen, werden die Arbeiten im Rat vergeben.

Grünes Licht hat es jetzt auch vom Ortsgemeinderat für das geänderte Plankonzept zur Bürgerhalle gegeben. Die sollte nach ursprünglichen Überlegungen in die Verlängerung zum Anbau beim Dorfgemeinschaftshaus kommen. Eine Verbindung beider Bautrakte war ebenso in Erwägung gezogen worden. Überlegungen, die nunmehr zu den Akten gelegt worden sind - es wäre zu teuer. Das jetzige Konzept sieht deshalb vor, die Halle zu drehen. Sie steht versetzt zur alten Bausubstanz des Dorfgemeinschaftshauses und quasi parallel zur Hauptstraße. Den Neubau der Bürgerhalle bekommt die Gemeinde nach gegenwärtigem Stand mit 50 Prozent gefördert. Als Fördertöpfe nannte Ute Klein dabei den i-Stock und den Denkmalschutz. Eine Steigerung bei der Förderung nach dem i-Stock sei denkbar. "Wir haben im Augenblick noch zu viel Geld auf der hohen Kante liegen. Also müssen wir erst diese Mittel einsetzen, um dann vielleicht noch eine höhere Bezuschussung herauszuschlagen" Nunmehr kann das Planungsbüro Marx aus Pirmasens die Planungsarbeiten soweit vorantreiben, dass diese in Mainz für die Förderung des Gesamtprojektes vorgelegt werden können. Natürlich nicht, bevor der Rat dieser Planung nochmals zugestimmt hat. Insbesondere am Erhalt der Gewölbekeller unter dem alten Stallbereich ist die Gemeinde interessiert.