Den Saisoneinstieg erleichtert

Immerhin 130 Motorradfahrer kamen trotz Dauerregens am vergangenen Sonntag zur Saisoneröffnungsfahrt der DRK-Bereitschaft Contwig. Am Nachmittag fand ein Familienfest auf dem Heckenaschbacher Hof statt.

Am Ende hat doch alles einen versöhnlichen Verlauf genommen. Versöhnlich, weil sich die Wetterlage ab dem vergangenen Sonntagmittag verbessert hatte und sich dadurch doch noch ein paar Biker mehr zur Saisoneröffnungsfahrt der Motorradstaffel des Deutschen Roten Kreuz Contwig (DRK) auf dem Heckenaschbacher Hof eingefunden haben.

Mit einem groß aufgezogenen Familienfest, Attraktionen wie Hubschrauberrundflug und zum ersten Mal zwei Ausfahrten (eine vormittags und eine mittags) hatte man sich beim Ausrichter eigentlich auf einen Besucher- und Teilnehmeransturm eingestellt. Leider änderte wohl so mancher seinen Sonntagsplan schon in der Früh, beim Blick aus dem Fenster auf den grauschwarzen Himmel und den Dauerregen . "Es war nicht schlecht und wir sind im Großen und Ganzen zufrieden", sagte Organisator Kai Harstick vom DRK nach dem Event . Auch wenn der Ansturm der vergangenen Jahre, wo an die 1000 Freunde des motorisierten Zweirades kamen, mit 130 Teilnehmern dieses Mal weit verfehlt wurde. "Es ging ja in erster Linie darum, dass wir nicht nur den Motorradfahrern den Saisoneinstieg erleichtern möchten, sondern mit unseren Ausfahrten auch die anderen Verkehrsteilnehmer sensibilisieren, dass es wieder losgeht", betonte Bereitschaftsleiter Harstick. Im Südwesten von Rheinland-Pfalz sei nach seiner Aussage die Zahl der Unfälle mit Motorrad-Beteiligung zurückgegangen. Dafür ist sie im Saarland im vergangenen Jahr wieder angestiegen.

Darum verlief die Streckenführung auch vom Heckenaschbacher Hof nahe Contwig zunächst in Richtung Hornbach, von dort ins saarländische Brenschelbach, Altheim und Gersheim. Über das Dahner Felsenland ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt. "Auf der Strecke hat es keine Ausfälle gegeben, niemand hatte einen Unfall oder eine Panne, die Unfallschwerpunkte haben wir alle angefahren und darauf hingewiesen. Wir sind die 130 Kilometer letztlich trotz der Witterung gut durchgekommen. Auch dank dem mittlerweile eingespielten Team des DRK und den Beamten der Polizei ", freute sich Kai Harstick.

Ein versöhnlicheres Bild zeigte sich zudem ab dem Mittag auf dem Heckenaschbacher Hof, es kamen doch noch ein paar Familien, um dem extra organisierten Fest beizuwohnen. Die Kinderhüpfburg konnte nach den Regenschauern am Vormittag nun ebenso installiert und benutzt werden, wie die angebotenen Quad- und Buggyfahrten.

Lediglich der Hubschrauber für die Rundflüge konnte auf dem aufgeweichten Boden des Hofgeländes nicht starten oder landen. Aber auch dafür hat das DRK schnell Abhilfe gefunden. Man hat einen kostenlosen Shuttletransfer auf das nah gelegene Flughafengelände organisiert, von wo es dann losging, Zweibrücken aus der Luft zu sehen.