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Dem Ausbau der Lindenstraße steht nichts mehr im Wege

Dem Ausbau der Lindenstraße steht nichts mehr im Wege

Battweiler. Ortsbürgermeister Werner Veith kam mit einer guten Nachricht in den Battweiler Rat: Die Lindenstraße kann ausgebaut werden. Denn dem Landesbetrieb Mobilität liegt nun die erforderliche Zustimmung von Grundstückseigentümern vor, deren Eigentum etwa durch Grünstreifen beeinflusst wird

Battweiler. Ortsbürgermeister Werner Veith kam mit einer guten Nachricht in den Battweiler Rat: Die Lindenstraße kann ausgebaut werden. Denn dem Landesbetrieb Mobilität liegt nun die erforderliche Zustimmung von Grundstückseigentümern vor, deren Eigentum etwa durch Grünstreifen beeinflusst wird. "Alle erforderlichen Unterschriften sind geleistet, wir haben unsere Hausaufgaben für das Projekt insoweit gemacht", stellte Veith zufrieden fest.Ganz nach den Vorstellungen des Planers kann aber nicht ausgebaut werden. Wie berichtet, muss auf einen Beitrag verzichtet werden, der insbesondere den Fußweg vom Kindergarten und der Konrad-Loschky-Halle her in die Lindenstraße einmündet, verkehrssicherer gemacht hätte. Zwischen eigentlicher Fahrbahn und Bürgersteig sollte gegenüber der Einmündung der Reichwaldstraße noch ein Grünbeet angelegt werden. Dazu hätte der betroffene Grundstückseigentümer jedoch einige Quadratmeter seines Eigentums abtreten müssen. Intensive Gespräche scheiterten.

Ob noch wie geplant im Herbst die Arbeiten losgehen, ist derzeit ungewiss. Ausgebaut wird nicht nur innerhalb der Ortslage. Von Battweiler bis nach Niederhausen wird die Kreisstraße 75 ausgebaut und verkehrssicherer gemacht. Dazu zählt auch eine Verbreiterung der Straße, die so schmal ist, dass nicht einmal ein Laster und Auto einfach aneinander vorbeikommen.

Die Blumenstraße weist bei den Straßeneinlaufschächten bauliche Mängel auf. Sie müssen dringend behoben werden. Ob die Arbeiten in Eigenleistung erledigt werden können, ist im Augenblick noch unklar. Der Bauausschuss ist deshalb mit einer Prüfung beauftragt worden. Bereitschaft dazu, die Arbeiten so wie in der Schwalbenstraße selbst auszuführen, sei wohl vorhanden, so der Ortsbürgermeister - allerdings kämen in der Blumenstraße noch erhebliche Arbeiten am Asphalt hinzu. Deshalb müsste geprüft werden, wie weiter vorgegangen wird. Das soll jetzt im Bauausschuss geschehen.

Entscheidung vertagt

Ähnlich verhält es sich mit der Frage: Wie können Dorfgemeinschaftshaus und Konrad-Loschky-Halle behindertengerechter werden? Rollstuhlfahrer kommen nur schwer dort hinein. Darin waren sich alle Räte einig. Der Beigeordnete Herbert Veit schlug eine Behindertenhilfe wie bei der Treppe am Pfarrheim Großbundenbach vor - konnte jedoch die Skeptiker damit nicht überzeugen. Jetzt soll die Sache nochmals im Bauausschuss vorberaten werden. cos